Rupert Murdoch scheint es wirklich ernst zu meinen mit seiner Kampfansage gegen Google. SPON schreibt zu den Plänen Murdochs, einen Exklusiv-Deal mit Microsoft abzuschließen, sehr treffend:
Murdoch scheint zu glauben, dass die Nachrichten seiner Unternehmen dem Web fehlen werden, wenn er sie dem kostenlosen Web entzieht. Das ist natürlich ein Irrtum, denn das Gros der Nachrichten macht News Corp. ja nicht, sondern berichtet sie nur: Die Themen sind nach wie vor da, für alle zu lesen.
Man muss kein Medienexperte sein, um zu so einer Feststellung zu kommen. Gerade deshalb verwundert es, dass jemand wie Murdoch, der es doch nun wirklich besser wissen könnte, so eine schräge Strategie fährt. Oder die ganze Sache ist wirklich so einfach, wie Fefe schreibt; und es geht hier um nicht viel mehr als eine knackige Finanzspritze. Sollte dem so sein, sinken natürlich die Chancen, dass sich die deutschen Murdochs von Springer anfixen lassen und mit dem Entzug ihrer “Premiuminhalte” aus dem freien Netz dieses in Sachen Qualität nach oben drücken. Und das wäre doch sehr schade!
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