Mein Skype-Begriff des Tages ist heute das schöne Wort “Scharlatan”. Es entstammt dem Italienischen (“ciarlare” = beschwatzen, jmd. etw. aufschwatzen1) und bezeichnet einen Schwindler, Schwätzer oder Quacksalber. Damit ähnelt der Scharlatan in seiner Bedeutung der des Gauklers (gaukeln = gougolôn [althochdt.] = “sinnlose oder spielerische Bewegung machen”2).
Gaukler und Scharlatan mögen als Begriffe heutzutage etwas aus der Mode gekommen sein. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch genug solcher Menschen; sie begegnen einem täglich. Zum Beispiel bei der Arbeit, wo sie jede Menge Schaden anrichten können. Der Scharlatan wieselt sich geschickt durch’s Leben. Im Laufe seines Lebens hat er gelernt, Kompetenzen zu simulieren. Das macht er z.B. durch seine Kleidung, durch aufgeschnapptes Halbwissen und gezieltes “Networking”. Denn als Selbstdarsteller liebt er natürlich jedwede Form der Präsentation und besonders virtuelle Netzwerke wie XING, Facebook oder MySpace. Sicher habt ihr auch gerade bestimmte Gesichter im Kopf und ärgert euch, dass Scharlatane mit ihrer Masche viel zu oft Erfolg haben. Aber tröstet euch – irgendwann wird jeder Scharlatan enttarnt. Garantiert!
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Stellt sich die Frage, wie man einen Gaukler schonend für das Unternehmen aufdeckt
Wie den ganzen Vorstand rauskacheln? Na das geht jetzt aber nicht!