Mit ‘windows’ getaggte Artikel

Sicherheitsrisiko Windows 8

Dienstag, 20. August 2013

Das Verhalten der Bundesregierung im Kontext der NSA-GCHQ-Affaire hinterlässt bisher ein sehr trauriges Bild. Zuletzt pullte Angela Merkel einen Pofalla, indem sie die Affaire schlichtweg für beendet erklärte.

Man kann vortrefflich darüber diskutieren, welche Optionen die Bundesregierung realistischerweise und ohne ihr eigenes Selbstverständnis infrage zu stellen noch gehabt hätte. Zumindest aber könnte man verlangen, für den immensen Einsatz an Steuergeldern professionell belogen zu werden und nicht in einer für Menschen normalen Intellekts so offensichtlich flachsinnigen Art und Weise.

Jetzt wollen wir aber mal nicht alles schlecht reden, denn zumindest beim BSI scheint die NSA-Affaire nicht spurlos vorüber gegangen zu sein:

„Durch den Verlust der vollen Oberhoheit über Informationstechnik“ seien „die Sicherheitsziele ‚Vertraulichkeit‘ und ‚Integrität‘ nicht mehr gewährleistet.“ An anderer Stelle stehen Sätze wie: „Erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit der Bundesverwaltung können damit einhergehen.“ Die Schlussfolgerung lautet dementsprechend: „Der Einsatz der ‚Trusted-Computing‘-Technik in dieser Ausprägung … ist für die Bundesverwaltung und für die Betreiber von kritischen Infrastrukturen nicht zu akzeptieren.“

Man weist hier dediziert auf mögliche NSA-Hintertüren hin! Und die Alternative liegt nahe:

Falls die IT-Experten des Bundes keine solchen Geräte finden, die bezahlbar sind und auch sonst ihren Ansprüchen genügen, bleibt ihnen wohl nur der Weg, den zum Beispiel die Münchner Stadtverwaltung eingeschlagen hat. Auf deren Computern läuft ein Linux-Betriebssystem.

Feuchte Träume für @FRLAN  🙂

RAM: Fakten und Fiktion

Dienstag, 19. Januar 2010

Wenn man sich einen neuen PC zusammenstellt, so wie ich das gerade getan habe und die Komponenten auch noch selber auswählt, kommt man nicht umher, sich mal wieder mit so schönen Themen wie CPU-Leistung, Grafikchips und Speichertakten auseinanderzusetzen.

Eines der Mysterien auf Heim-PCs ist das Thema Arbeitsspeicher. Der ist momentan nicht sehr teuer, die 4 GB gibt es für ca. 90 EUR. Nun könnte man in einem Anflug von Kaufrausch also gleich mal 8 GB erwerben, denn was man hat, das hat man. Oder auch nicht. Windowssysteme mit 32 Bit (also das normale XP oder ein 32 Bit Windows 7) können maximal insgesamt (!) 4 GB Speicher adressieren. „Insgesamt“ umfasst nämlich nicht nur den RAM, sondern auch den Speicher der Grafikkarte. Wenn man also eine Karte mit 1 GB Speicher hat, wird dieses 1 GB vom RAM des PC’s „weggenommen“. Das bedeutet, mit einer 1 GB Grafikkarte und 4 GB RAM stehen einem effektiv nur knappe 3 GB für Programme zur Verfügung.

Dieser Artikel erläutert die Problematik sehr schön und erklärt, warum selbst der Umstieg auf ein 64-Bit System nur bedingt Linderung verschafft.