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RAM: Fakten und Fiktion

Dienstag, 19. Januar 2010

Wenn man sich einen neuen PC zusammenstellt, so wie ich das gerade getan habe und die Komponenten auch noch selber auswählt, kommt man nicht umher, sich mal wieder mit so schönen Themen wie CPU-Leistung, Grafikchips und Speichertakten auseinanderzusetzen.

Eines der Mysterien auf Heim-PCs ist das Thema Arbeitsspeicher. Der ist momentan nicht sehr teuer, die 4 GB gibt es für ca. 90 EUR. Nun könnte man in einem Anflug von Kaufrausch also gleich mal 8 GB erwerben, denn was man hat, das hat man. Oder auch nicht. Windowssysteme mit 32 Bit (also das normale XP oder ein 32 Bit Windows 7) können maximal insgesamt (!) 4 GB Speicher adressieren. „Insgesamt“ umfasst nämlich nicht nur den RAM, sondern auch den Speicher der Grafikkarte. Wenn man also eine Karte mit 1 GB Speicher hat, wird dieses 1 GB vom RAM des PC’s „weggenommen“. Das bedeutet, mit einer 1 GB Grafikkarte und 4 GB RAM stehen einem effektiv nur knappe 3 GB für Programme zur Verfügung.

Dieser Artikel erläutert die Problematik sehr schön und erklärt, warum selbst der Umstieg auf ein 64-Bit System nur bedingt Linderung verschafft.