Mit ‘microsoft’ getaggte Artikel

Sicherheitsrisiko Windows 8

Dienstag, 20. August 2013

Das Verhalten der Bundesregierung im Kontext der NSA-GCHQ-Affaire hinterlässt bisher ein sehr trauriges Bild. Zuletzt pullte Angela Merkel einen Pofalla, indem sie die Affaire schlichtweg für beendet erklärte.

Man kann vortrefflich darüber diskutieren, welche Optionen die Bundesregierung realistischerweise und ohne ihr eigenes Selbstverständnis infrage zu stellen noch gehabt hätte. Zumindest aber könnte man verlangen, für den immensen Einsatz an Steuergeldern professionell belogen zu werden und nicht in einer für Menschen normalen Intellekts so offensichtlich flachsinnigen Art und Weise.

Jetzt wollen wir aber mal nicht alles schlecht reden, denn zumindest beim BSI scheint die NSA-Affaire nicht spurlos vorüber gegangen zu sein:

„Durch den Verlust der vollen Oberhoheit über Informationstechnik“ seien „die Sicherheitsziele ‚Vertraulichkeit‘ und ‚Integrität‘ nicht mehr gewährleistet.“ An anderer Stelle stehen Sätze wie: „Erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit der Bundesverwaltung können damit einhergehen.“ Die Schlussfolgerung lautet dementsprechend: „Der Einsatz der ‚Trusted-Computing‘-Technik in dieser Ausprägung … ist für die Bundesverwaltung und für die Betreiber von kritischen Infrastrukturen nicht zu akzeptieren.“

Man weist hier dediziert auf mögliche NSA-Hintertüren hin! Und die Alternative liegt nahe:

Falls die IT-Experten des Bundes keine solchen Geräte finden, die bezahlbar sind und auch sonst ihren Ansprüchen genügen, bleibt ihnen wohl nur der Weg, den zum Beispiel die Münchner Stadtverwaltung eingeschlagen hat. Auf deren Computern läuft ein Linux-Betriebssystem.

Feuchte Träume für @FRLAN  🙂

Neue IE8 Kampagne

Montag, 22. März 2010

Manch einer mag es vielleicht mitbekommen haben; Microsoft stellt seit letzter Woche ein Browserauswahlfenster in den Updates bereit und folgt damit einer entsprechenden Vorgabe der EU. Fast zeitgleich schien Microsoft eine neue Werbekampagne für ihren Browser gestartet zu haben.

„Mit Sicherheit ins Internet“

Das verspricht der Softwarehersteller auf der IE8 Website und im Fernsehen, wo unter anderem für den sogenannten „Porno-Modus“, also eine Browsersession ohne Speichern von Cookies oder History, geworben wird. Und wer sich am Freitag die Wok-WM angeschaut hat, wird bemerkt haben, dass auf den Schultern der Wok-Fahrer große IE8-Werbepolster prangten.

Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, warum Microsoft eigentlich so an seiner Vormachtstellung beim Browsermarkt hängt? Wo man sich doch gerade seit dem IE6 Debakel in Redmond bemüht, den Weg zurück von properitären Technologien zurück zu Standards zu gehen. Geld kostet das Teil auch keines, Werbung verdient ihr Geld über die Inhalte und nicht das Werkzeug – was also hat M$ von diesem ganzen Aufriss? Warum lehnen sich die Jungs nicht zurück und genießen bei einer Tüte Popcorn, wie sich Chrome, Firefox und Opera gegenseitig bashen? Das eingesparte Geld könnte man dann zum Beispiel in ein vernünftiges Desktop-Management investieren (Stichwort Sessions…) Machen sie aber nicht, sondern basteln gerade mit Hochdruck an IE9. Warum? Hat jemand eine Idee? Und ja; ich weiß, warum sich der Hund den Schritt leckt…

Update: Frank brachte das Thema „Standardsuchmaschinenanbieter“ ins Spiel – da könnte was dran sein. Mir fiel gerade auf, dass Microsofts Gegenmodell zu Flash, Sliverlight, weder auf Chrome noch auf Opera mit Boardmitteln läuft.

Angst ist nur ein Gefühl

Montag, 25. Januar 2010

Angst vor Google ist gerade im Trend. Im Zusammenhang mit dem Suchmaschinen- und Softwareanbieter nutzt die Presse zunehmend Schlagworte wie „Datenkrake“; es werden Ängste geschürt vor totaler Monopolisierung und gläsernen Internetnutzern. Gerade hat das Bundeskartellamt ein Verfahren gegen Google eingeleitet, ausgelöst durch eine Beschwerde der Microsoft-Tochter „Ciao“.

Genau, Microsoft. Das war die Firma, auf die früher immer bevorzugt eingeprügelt wurde. Und durchaus zu Recht. Alleine für Windows ME sollte man einige Microsoft-Manager lebenslang PHP-Code einrücken lassen. Nun hat gerade die geschundene Firma aus Redmond vielleicht endlich etwas gelernt, den Unmut seiner oftmals zwangsaquirierten Kundschaft ernst genommen und mit Windows 7 ein doch recht performantes und bedienbares Betriebssystem herausgebracht. Das, was allen ambitionierten Linux-Projekten zum Trotz bisher nicht gelang – Microsoft zum Nachdenken und Handeln zu zwingen – ist das nicht zu einem Großteil Google zu verdanken? Einem der ganz wenigen wenn nicht sogar dem einzigen Unternehmen, das finanziell UND technologisch in der Lage ist, Microsoft gefährlich zu werden?

Im Online-Magazin Carta betrachtet Christoph Kappes Google aus ökonomischer Sicht und analysiert verschiedene Aspekte dessen, was Google für viele bedrohlich erscheinen lässt. Lesenswert!

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

Dienstag, 29. September 2009

Eigentlich hätten nur die Teilnehmer des jährlichen Microsoft Venture Capital Summit davon erfahren sollen. Doch einer von ihnen plauderte bei Twitter über Steve Ballmers Schelte am hauseigenen Windows Mobile 6.5. Dieser Kurzfassung ist zu entnehmen, dass der Software-Riese es bei seinem mobilen Betriebssystem „vergeigt“ habe („screwed up“).

Und Recht hat der Mann! Windows Mobile ist für mich übrigens Kandidat No. 1, das unsägliche Windows ME vom Thron der schlimmsten M$-Applikationen zu stürzen. Wobei es deutlich seltener abstürzt 😉

Via Heise.de

Bunt ist der Link, klick ihn geschwind (2)

Samstag, 26. September 2009

Heute wird es wieder technisch, genauer gesagt geht es um mobile Geräte.

Telefondaten sichern mit MyPhone
Ich durfte ja letztens eine Art Handy-Supergau erleben, als nach dem Synchronisieren meines Smartphones alle Kontakte und Termine futsch waren. Dagegen hilft nur: Backups machen! Zum Beispiel mit Microsofts Backup-Service MyPhone. 200 MB Speicherplatz stehen im Netz zum Sichern von Kontakten, Kalendereinträgen und sogar Multimediadaten zur Verfügung. Und sollte das Handy beim Synchronisieren doch mal etwas wichtiges löschen, gibt es bei MyPhone sogar eine Art Papierkorb, in dem die gelöschten Objekte gefunden werden können! (Voraussetzung: Enderät mit Windows Mobile ab 5.0)

SmartPhone mit Google synchronisieren
Kontakt- und Kalenderdaten mit Googlemail bzw. Calendar zu synchronisieren, war bisher eher umständlich und nur über eine Kombination aus Nightly Builds von Thunderbird, Lightning und anderen AddOns möglich. Google arbeitet aber fleißig an einer Lösung und bietet mit GoogleSync nun sogar einen Push-Dienst zum Abgleich von Telefondaten. Zumindest für diejenigen, die mit einer Datenflatrate gesegnet sind, denn um den Push-Service zu nutzen, muss man natürlich online sein! (Voraussetzung: iPhone oder Windows Mobile ab 5.0)

TrueCrypt / PortableApps: Sicher & systemschonend
Da ich ja nun auch mit einem Netbook unterwegs bin, habe ich mir Gedanken über Datensicherheit im Verlustfall gemacht. Dabei kam mir die Idee, schützenswerte Daten und Applikationen in einem TrueCrypt-Container zu betreiben. Mit Hilfe von PortableApps geht das recht einfach. Dort läuft dann z.B. Thunderbird, Foobar 2000, VLC und OpenOffice. Die Vorteile dieses Setups: 1. Wenn man das Netbook doch einmal verliert, sind die sensiblen Daten wohlbehütet und verschlüsselt vor unberechtigtem Zugriff geschützt; 2. Da PortableApps das Betriebssystem in Ruhe lässt, reduziert man den Datenmüll in Form von DLLs und unnützen Registry-Einträgen, die das System ausbremsen. (Voraussetzung: Windows ab 95 bzw. Wine bei Linux-Systemen für PortableApps)