Endlich: Der FC Rot-Weiß bezwang den FC Ingolstadt zu Hause bei einem Nachholspiel mit 2:1 und sichert sich damit den ersten Sieg des Jahres. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 setzte wieder einmal Kammlott, der erst spät in die Partie einstieg – offenbar eine goldrichtige Strategie!
Ein ehemaliger Erfurter Spieler hingegen landet wieder einmal mit negativen Schlagzeilen in der Presse: Dominick Kumbela, der unehrenhaft an Eintracht Braunschweig abgeschoben wurde, nachdem er seine damalige Freundin in einer Erfurter Diskothek verprügelt hatte, fühlte bei einem Diskobesuch im November letzten Jahre sich offenbar durch die Blicke eines 26-jährigen provoziert und verpasste diesem einen Schlag auf die Zwölf. Kumbela, der zur Tatzeit eine Bewährungsstrafe verbüßte, droht nun im Falle einer Verurteilung eine Haftstrafe. Angesichts des Sündenregisters, das der gebürtige Kongolese mit sich herumträgt (Wettskandal, Drogenmissbrauch, Körperverletzung) fragt man sich, warum ausgerechnet so ein Spieler immer wieder die Chance erhält, im Bundesligafußball mitzumischen. Man mag das altmodisch nennen, aber Sportler haben in meinen Augen immer noch eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Da sind auch die Vereine gefragt, die ein solches Verhalten nicht noch durch übertriebene Nachgiebigkeit fördern dürfen! Wer Frauen verprügelt, gehört abgefreundet – Basta!
