Gerade sackte die CDU in der jüngsten Sonntagsbefragung auf ein historisches Tief von 31%. Dabei sollte doch nach der Sommerpause alles anders werden. Es wurden vorbereitend wieder fleißig Blendgranaten und Nebelwurfbecher geschmissen. Unterstützend wurden frei nach dem Motto “tue Schlechtes aber rede gut darüber” die PR-Töpfe aufgestockt. Damit möglichst keiner mehr über die Abermilliarden verbrannten Bankeneuros spricht, machen wir auch heute wieder Wirtschaftsaufschwung.
Offenbar dachte man sich in Berlin, das läuft doch alles noch viel zu glatt. Da könnte man doch eigentlich mal wieder ein paar richtig dicke Haufen platzieren; und et voilá: Gesundheitsreform, Hartz-4-Reform, nPa, VDS und Internetzensur, Verlängerung der AKW-Laufzeiten und als Sahnehäubchen kramt de Maizière Schäubles “Horrorliste” aus der Schublade.
Mal sehen, was dann bei der nächsten Bundestagswahl passiert. Diesmal könnte es ja mal klappen mit der 5-Parteienkoalition. Bei Forsa liegen SPD und Grüne derzeit gleichauf. Die FDP wäre derzeit als Koalitionspartner uninteressant. Einzig Schwarz-Rot, Rot-Rot-Grün oder eine Ampel wären theoretisch machbar, aber dass sich die Grünen nach dem hinter uns liegenden Totalausfall der Freidemokraten noch mit jenen an einen Tisch setzen, ist eher unwahrscheinlich. Man kann also gespannt sein und weiter an Plan-B arbeiten
