Mit ‘cdu’ getaggte Artikel

“…feige in die Anonymität flüchten”

Mittwoch, 07. September 2011

Erzbube Uhl kann’s einfach nicht lassen:

“Wir brauchen eine solche Kultur der Offenheit und keine Foren oder Netzwerke, in denen man sich feige in die Anonymität flüchten kann”

Uhl und sein Amigo Krings kritisieren mit diesem Kopfschüttel-Statement die Forderung der Unterzeichner eines offenen Briefes an Google, Pseudonyme im sozialen Netz “Google+” zu erlauben.

die Entscheidung darüber liege letztlich beim Betreiber der Online-Plattform

…und die Entscheidung, eine solche Plattform zu nutzen, liegt beim Nutzer. Schon klar. Die Entscheidung, wer die Interessen der Bürger in einer parlamentarischen Demokratie vertreten darf, liegt übrigens beim Wähler. Ich hoffe, dass solche Konsorten wir Herr Uhl bald von der politischen Bildfläche verschwinden. Solche Politiker brauchen wir wirklich nicht!

Bürgerrechte – eine Modeerscheinung?

Dienstag, 02. August 2011

In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 begannen NVA und Grenzpolizei, die damalige Grenze zwischen der DDR und Westberlin abzuriegeln. Dieses Datum markiert den Beginn des Mauerbaus – dem Symbol der Teilung der beiden deutschen Staaten nach dem 2. Weltkrieg. Die Mauer war bis 1989 sichtbares Manifest dafür, welchen Stellenwert Bürgerrechte in der DDR hatten. Die Linkspartei Mecklenburg-Vorpommern stellt hierzu fest, dass der Mauerbau für die DDR alternativlos war – eine, von dem verwendeten, altbekannten Vokabular der Genossen mal abgesehen, durchaus zutreffende Einschätzung. Wer jetzt gleich die Faust in der Tasche ballt, der mag bitte mal an das Ende des Dokuments scrollen, wo sich folgender, zentraler Absatz findet:

Die Lehre des Mauerbaus besteht für die LINKEN darin, zu erkennen, dass der Sozialismus nur auf Dauer erfolgreich sein kann, wenn ihn die Menschen wollen und dass kein Ideal die systematische Einschränkung von Demokratie, Freizügigkeit und Selbstbestimmung rechtfertigt.

Im Kontext dieser Erkenntnis lasse man sich nun bitte mal folgenden Satz Siegfried Kauders auf der Zunge zergehen:

“Es ist Mode geworden, die Freiheitsrechte des Bürgers in den Vordergrund zu stellen.”

Eines dieser beiden Zitate ist mit den Grundsätzen einer freiheitlichen Demokratie vereinbar. Siegfried Kauder ist übrigens Vorsitzender des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages.

Via Netzpolitik, Fefe

Facepalm des Tages

Montag, 05. April 2010

Die schwarz-gelbe Bundesregierung bringt aus Sicht der CDU-Mittelstandsvereinigung den Wahlerfolg der Union in Nordrhein-Westfalen in Gefahr. Laut dem Chef der Gruppierung, Josef Schlarmann, ist die Koalition zu weit nach links gerückt. Er sieht Kanzlerin Merkel in der Verantwortung.

Klar, unsere schwarz-gelbe Mitterechtskoalition besteht in Wahrheit aus lauter Bolschewisten. Welche Drogen nehmen die in NRW???

m(

Via SPON (Hervorhebung DS)

Cashback bei der CDU RP

Donnerstag, 25. März 2010

Die CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag will rund 478.000 Euro an den Landtag zurückzahlen, da sie die korrekte Verwendung des Geldes nicht nachweisen kann.

Hahahaha… sehr schön. Der älteste Steuertrick der Welt: die Opferanode. Man platziere eine kleine Schweinerei, gerade so auffällig, dass der Sachbearbeiter sie finden muss, um damit von einer viel, viel größeren Schweinerei abzulenken.

Via Tagesschau / SWR

Was bin ich froh, dass ich kein "Promi" bin!

Mittwoch, 10. März 2010

Ernsthaft. Nicht nur, weil ich der Meinung bin, dass zu viel Geld und öffentliche Aufmerksamkeit den Charakter versauen (siehe vorher / nachher Vergleich…). Auch, weil man als sog. “Promi” so etwas wie “Societyexperten” (WTF? Müssen die eigentlich auch in die IHK?) und natürlich die BILD an der Gesäßbacke kleben hat wie Schmeißfliegen in einem besudelten Bahnhofsklo. Man hat letztendlich 2 1/2 Möglichkeiten, wie man mit dem, nennen wir das Kind gleich beim Namen, Springer-Meinungskonsortium umzugehen hat. Zum einen wäre da die Thomas-Gottschalk-Ganzkörperprostitution. Die funktioniert, indem man möglichst oft und offenherzig über sein vermeintliches Privatleben informiert. Damit kann man sich die Bratwurst-Journaille so halbwegs vom Leib halten, wenn man wirklich mal tief im Schlamassel steckt.
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