Sicherheitsrisiko Windows 8

Das Verhalten der Bundesregierung im Kontext der NSA-GCHQ-Affaire hinterlässt bisher ein sehr trauriges Bild. Zuletzt pullte Angela Merkel einen Pofalla, indem sie die Affaire schlichtweg für beendet erklärte.

Man kann vortrefflich darüber diskutieren, welche Optionen die Bundesregierung realistischerweise und ohne ihr eigenes Selbstverständnis infrage zu stellen noch gehabt hätte. Zumindest aber könnte man verlangen, für den immensen Einsatz an Steuergeldern professionell belogen zu werden und nicht in einer für Menschen normalen Intellekts so offensichtlich flachsinnigen Art und Weise.

Jetzt wollen wir aber mal nicht alles schlecht reden, denn zumindest beim BSI scheint die NSA-Affaire nicht spurlos vorüber gegangen zu sein:

„Durch den Verlust der vollen Oberhoheit über Informationstechnik“ seien „die Sicherheitsziele ‚Vertraulichkeit‘ und ‚Integrität‘ nicht mehr gewährleistet.“ An anderer Stelle stehen Sätze wie: „Erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit der Bundesverwaltung können damit einhergehen.“ Die Schlussfolgerung lautet dementsprechend: „Der Einsatz der ‚Trusted-Computing‘-Technik in dieser Ausprägung … ist für die Bundesverwaltung und für die Betreiber von kritischen Infrastrukturen nicht zu akzeptieren.“

Man weist hier dediziert auf mögliche NSA-Hintertüren hin! Und die Alternative liegt nahe:

Falls die IT-Experten des Bundes keine solchen Geräte finden, die bezahlbar sind und auch sonst ihren Ansprüchen genügen, bleibt ihnen wohl nur der Weg, den zum Beispiel die Münchner Stadtverwaltung eingeschlagen hat. Auf deren Computern läuft ein Linux-Betriebssystem.

Feuchte Träume für @FRLAN  🙂

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