Ossis in Afghanistan

Die schwarze Bevölkerung Amerikas stellte in den 60ern 11% der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung dar. Hingegen betrug ihr Anteil an der kämpfenden Truppe 33%, und etwa die Hälfte aller in Vietnam gefallenen US-Soldaten waren Afroamerikaner 1.

Der Historiker Michael Wolffsohn versuchte nun, ein ähnliches Bild von einer Überrepräsentation der “Ossis” bei der Bundeswehr zu konstruieren.

Mag ja sein, dass der Mann rein geo-mathematisch gesehen Recht hat. Aber, liebe Leute: Wir haben vor 20 Jahren die Grenze zwischen “Ost” und West entfernt. Die Jungs, die heute dank Gerhard Schröders unheilvoller Rot-Grün-Koalition und Angela Merkels nicht vorhandenem Rückgrat in Afghanistan sterben müssen, sind teilweise erst 18, 19. Die können bzw. bräuchten von dem ganzen Ossi-Wessi-Quatsch an sich gar nichts mehr wissen. Wird diese dämliche Unterteilung in Ost/West denn niemals enden? Redet mal mit einem Hamburger und einem Münchner – dann wird schnell klar, dass es zwischen Nord und Süd viel größere Unterschiede gibt…

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3 Antworten zu “Ossis in Afghanistan”

  1. ebook sagt:

    In der Regierungserklärung zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan kam zum Ausdruck, “Merkel sieht Mandat über jeden Zweifel erhaben”. Ich schon, was hat die deutsche Bundeswehr da zu suchen. Drogenbarone zu beschützen? Mit der gleichen Argumentation kann man fragen, warum ist die Bundeswehr nicht in Dafur? Was ich auch vermisse, was ist eigentlich das Ziel der Bundeswehr in Afghanistan? Je früher die Bundeswehr dieses Land verlässt umso besser.

  2. gb sagt:

    @ebook: Was mich an der ganzen Sache besonders bedenklich stimmt; wir hatten ja bekanntermaßen hierzulande bereits die Situation, dass die Mehrheit der Bevölkerung für einen Krieg war. Nun haben wir, unter anderem auch deshalb, eine parlamentarische Demokratie installiert, und obwohl die Mehrheit der Bevölkerung gegen diesen Krieg ist, kämpft die Bundeswehr trotzdem da unten…

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