Nachdem ich mich heute den ganzen Tag nur von Brötchen ernährt hatte, musste am Abend einfach etwas unheimlich Leckeres auf den Tisch. Irgendwie hatte ich Lust, mal wieder irgendwas mit Fenchel zu kochen. Das Gemüse hat eine sehr charakteristische Note, die leicht an Eukalyptus oder Minze erinnert. Typischerweise reicht man Fenchel zu gedünstetem oder gebratenem Fisch. Natürlich spricht auch nichts dagegen, Fenchel zu gebratenem Fleisch zu servieren.
Als Basisrezept für den Fenchel entschied ich mich für “Eichkatzerls Fenchel-Orangen-Gemüse“, das ich bei Chefkoch.de gefunden habe. Ich habe es dann letztendlich etwas modifiziert, indem ich den Zimt durch Garam Masala, die Orangen durch Mandarinen und die Zwiebel durch Schalotten ersetzt habe. Außerdem habe ich etwas Brühe mit eingekocht und einen kleinen Esslöffel Crémefraiche-Sahne Mischung hineingerührt. Dazu gab es Bandnudeln und die bewährten Schweineröllchen. Wow! Prädikat: Zum auf die Knie fallen! Der Zucker betont das exotische Fenchel-Aroma wunderbar; mit Garam-Masala bekommt das Ganze dann den richtigen Kick! Als Brühe nimmt man am besten eine leichte Gemüsebrühe, auf jeden Fall mit dem Salz aufpassen! Der Fenchel darf übrigens erst einmal ruhig 7-8 Minuten vor sich hin schmoren, bevor man die Zwiebel in die Pfanne gibt. Nur bissfest sollte er natürlich bleiben.
Ich würde dazu einen seriösen Rotwein empfehlen, als Kontrast zum süßlichen Aroma des Gemüses.
[...] Und Bauchlappen vom Karnickel (ja, Kaninchen ist kein Wild…), die ich zur Abwechslung mal mit diesem sensationellen Fenchel-Gemüse gefüllt und eingerollt habe. Das Ganze gerahmt mit einer Soßenreduktion aus Portwein und Wildfond [...]
[...] Die Stakeholder deutscher Leitmedien verfransten sich in Diskussionen um eine “iPhone-App”. Diskussionen gänzlich anderer Natur führte man in Kernberghausen ob des neuen Sponsors, der seine Marke traditionell in Rot und Weiß präsentiert. Zum Trost gab es ein paar Flöhe aus der Landeshauptstadt! Und: wir haben spekakulär gekocht! [...]