So ein vermeintlich leerer Kühlschrank gibt manchmal mehr her, als man denkt. Ein paar Scheiben Wurst, Tomatenstückchen, ein Krümel Käse und frisches Brot – das reicht schon fast für ein paar leckere Chiabatta-Pizza-Brote.
Drei traurige Scheiben Salami, ein Stück Käse und ein kleiner Rest Tomatenstückchen, die von der Genießerpasta übrig geblieben waren – viel mehr war dem Kühlschrank Sonntagabend zunächst nicht zu entlocken. Zumindest das Brot-Problem war lösbar. Dank Backmischung und Brotbackautomat konnte ich der Zutatenliste 3 Stunden später ein ofenfrisches Chiabatta hinzufügen. Einige Basisgewürze und frische Kräuter fanden sich dann auch noch und bildeten die Grundlage für einen feinen, schnellen italienischen Snack:
- 2 Scheiben ofenfrisches Chiabatta-Brot
- etwas Tomatenpürré oder Dosentomaten
- ein paar Scheiben Wurst (Salami, Schinken oder Ähnliches)
- 2-3 Cherrytomaten
- geriebener Käse
- frisches Basilikum und Oreganum
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Zucker, Paprika
Aus den Dosentomaten, einigen geschnittenen Basilikumblättern, Salz, Zucker, Pfeffer und einem gestrichenen Teelöffel Paprika bereitet man die Soße zu. Das Chiabatta-Brot wird mit Olivenöl beträufelt und der Tomatensoße bestrichen. Geriebenen Käse darüber streuen und mit Scheiben von den Cherrytomaten und Wurst belegen. Die Brote im vorgeheizten Backofen bei 160° am besten mit zugeschaltetem Grill 5 Minuten überbacken. Vor dem Servieren mit frischen Oreganum und geriebenem Käse bestreuen.