
Nachdem wir unseren Rucksack gepackt, das Zelt und den Stuhl eingepackt haben, konzentrieren wir uns nun auf ein wesentliches Element eines jeden Highfield: Bier! Die Herausforderung beim Bierkauf ist, die korrekte zu bevorratende Menge zu schätzen, dabei im Qualitätsniveau gewisse Mindeststandards nicht zu unterschreiten und schließlich den logistischen Part zu meistern. Irgendwie muss das Zeug ja vom Supermarkt ins Zelt.
Erfahrene Highfielder wissen: Glasflaschen sind tabu! Also bleibt die seit Einführung des Dosenpfands etwas kostspielige Variante Dosenbier. Es gibt auch Bier in Plastikflaschen – davor soll an dieser Stelle jedoch ausdrücklich gewarnt werden. Das Zeug schmeckt einfach nicht. Auch die beliebten 5-Liter-Fässchen zeigen deutliche Schwächen im harten Festivalalltag – nicht wenige von ihnen verbleiben als traurige Überbleibsel halb leergetrunken auf dem Highfield-Acker zurück, wenn der Spuk am Montag wieder vorbei ist.
Wir entscheiden uns für Dosenbier und kalkulieren pro Person 2 Stiegen. Wenn man zu dritt in einem durchschnittlichen Kompaktklassefahrzeug anreist, kann das dann schon mal eng werden. Wer mit einem großzügig bemessenen Fahrzeug gesegnet ist, sollte sich überlegen, einen Bollerwagen mitzunehmen. Das macht insbesondere die Transportetappe zwischen Park- und Zeltplatz um einiges einfacher.
Bei der Sortenwahl sind Umfang des Geldbeutels und Leidensfähigkeit des Gaumens die limitierenden Faktoren. “5.0″ ist an sich eine gute Wahl, aber eben nicht jedermanns Geschmack. Radeberger hat sich bewährt und wird von den meisten Leuten gern getrunken. Auch mit klassischem Becks kann man nicht viel falsch machen, sofern verfügbar.
Eine schlechte Idee ist es übrigens, den Gerstensaft am Festivaltag und am besten noch in der Nähe des Festivalgeländes zu organisieren. Sämtliche Dosenbier-führenden Märkte sind Donnerstagabend einfach leergekauft.
Nun, da wir unser Euqipment vervollständigt und noch mal nach dem Ticket geschaut haben, machen wir uns endlich auf den Weg nach Hohenfelden!

Tags: bier, highfield 2009