Der katholische Augsburger Bischof Mixa zieht die öffentliche Aufmerksamkeit bekanntermaßen gern durch markige Sprüche auf sich. [1] [2] [3] [4] um nur einige Beispiele zu nennen. Nun nimmt Mixa die Osterfeiertage zum Anlass, mal wieder ordentlich gegen den Atheismus zu wettern. Mixa sieht in den Massenmorden der kommunistischen und nationalsozialistischen Regime den Beweis für die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus.
Ein Beweis der hinkt. Sind Kommunismus und Nationalsozialismus nicht ebenfalls “Glaubenssysteme”? Ist nicht Angst das gemeinsame Instrument der Macht; ob nun im dritten Reich (Angst vor dem KZ), Stalins Russland (Angst vor dem Gulag) oder bei der Sonntagspredigt (Angst vor dem Fegefeuer)? Kann andererseits der Glaube Pädophile davon abhalten, kleine Jungs zu befummeln? Nein.
Im Vergleich zu Deutschland hat die Religion in den USA einen weitaus höheren Stellenwert. Und doch quellen die Knäste in den USA über vor lauter tief religiösen Menschen. Mittlerweile sitzt jeder 100. US Bürger hinter schwedischen Gardinen. Interessant ist auch ein Blick auf die weltweiten Mordraten. Auf Platz 1 liegt Kolumbien mit 0.61 Morden pro 1.000 Einwohner. Der Anteil der katholischen Bevölkerung liegt übrigens bei 90% (Quelle: Wikipedia).
Aber für all das hat Herr Mixa sicher auch ein paar passende Erklärungen parat.
Nachtrag: Das Echo ließ nicht lange auf sich warten. Insofern hat der bayrische Weißkopfadler seine Mission erfüllt. Es sei denn, der Schuss geht doch noch nach hinten los und die Öffentlichkeit beschäftigt sich mal wieder etwas intensiver mit der Rolle der katholischen Kirche im dritten Reich.
[...] stellt damit, wie schon der eine oder andere Würdenträger vor ihm, die seines Erachtens “aggressiven Formen des Säkularismus und atheistischem [...]