In Sandhausen haben sie gerade die Tore geöffnet, damit der Mob aus Westsachsen schön den Rasen zertrampeln kann. Unglaublich – wenn man nicht wüsste, dass Kernberghausen gerade haarscharf am Abstieg vorbeigeschrammt ist… ob sie wieder eine DVD herausbringen?
Archiv für die Kategorie ‘Westsachsen’
Na genau!
Samstag, 23. Mai 2009Wie bitte?
Freitag, 27. März 2009Man glaubt seinen Augen kaum –wirft man derzeit einen Blick auf die Homepage von Kernberhausen, liest man dort: “Wunderbarste Stadt Thüringens”. Wie bitte?
Bei näherer Betrachtung wird allerdings klar, wie es zu dieser Fehleinschätzung kam: “Am Donnerstag, 19. März, zeichnete Martin Georgi, Direktor der cbm*, Jena als die „Wunderbarste Stadt Thüringens“ aus.”
* Christoffel Blindenmission
Quelle: http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=126130&_nav_id1=2509&_lang=de
Die Nummer 1 in Thüringen
Mittwoch, 25. März 2009Ein Spiel dauert 90 Minuten und die Saison endet nach 38 Spieltagen. Es bleibt also nach wie vor spannend in der 3. Fußballbundesliga, denn es liegen noch ganze 10 Spieltage vor uns.
Nehmen wir einmal die aktuellen Geschehnisse am Fuße der Kernberge zum Anlass, einen Blick auf den bisherigen Saisonverlauf zu werfen, lassen sich natürlich gewisse Trends erkennen.
Oh, wie schade!
Montag, 23. März 2009“Fußball-Drittligist Carl Zeiss Jena will am Nachmittag die Reißleine ziehen. Nach dem Absturz auf einen Abstiegsplatz sollen am Montag sowohl Trainer René van Eck als auch Sportdirektor Carsten Linke entlassen werden.”
…und noch 2 Gehälter mehr auf dem SOLL-Konto!
Quelle: http://www.mdr.de/sport/fussball_3l/6228602.html

Derbysieg II
Dienstag, 09. Dezember 2008Neuigkeiten…
Montag, 08. Dezember 2008Liebe Domspitzen-Leser,
Die “besinnliche” Zeit rückt mit Riesenschritten näher. Doch anstatt in Kaufrausch zu verfallen, sich mit Glühwein zuzukippen und hysterisch Weihnachtslieder zu schreien, widmet sich Domspitzen.net den wirklich wichtigen Dingen des Lebens und stellt fest:
- …dass der glorreiche Rot-Weiß-Erfurt mal wieder um einen Sieg gegen die Bulletten beschissen wurde
- …dass der Freizeitfußballverein aus Lobeda-Ost verdient gegen Haching abgekackt hat – 5 nicht verwandelte Chancen sind Pech; 15 nicht verwandelte Chancen sind Unfähigkeit
- …dass das öffentlich-rechtliche Kulturradio MDR Figaro aber auch wirklich jedem Sektenspinner eine Plattform bietet; auch jenen die meinen, Ethik und Moral auf alle Ewigkeit gepachtet zu haben
- …dass Al Bundy Recht hat
- …und natürlich dass die Erfurter Mundart über viele schöne und blumige Ausdrücke verfügt, so dass wir unser Wörterbuch nun etwas erweitert haben (man beachte die rot markierten Wörter!)
Also, zieht euch warme Socken an und setzt eine Mütze auf, denn um es frei nach Dr. McCoy von der Enterprise zu sagen: “Da draußen ist es saukalt!”
Euer Domspitzen-Admin
Na das liest man doch gern!
Montag, 22. September 2008
Quelle: MDR.de, 22.9.2008
Die Nummer 1 in Thüringen…
Sonntag, 14. September 2008Die sportliche Bilanz dieses Wochenendes fällt aus Thüringer Sicht ziemlich dünn aus. Was ein schöner Denkzettel an den Erfurter Ex-Trainer Dochev hätte werden können, endete in einem unverdienten 2:0. Dabei wäre Paderborn durchaus zu knacken gewesen – und schon ein 0:1 hätte die Rot-weißen auf Tabellenplatz 2 befördert.
Viel, viel schlimmer erging es den Sportfreunden aus Lobeda-Ost, die vom Tabellen-sechsten VfB Stuttgart geradezu vernichtend geschlagen wurden. 0:6 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten – Trainer Bürger muss seinen Hut nehmen.
Doch ein kleiner Trost bleibt den Saalestädtern: die Frauenfußballmannschaft des USV verlor heute “nur” mit 4:1 gegen die Damen des FFC Frankfurt. Das sind 2 Tore weniger als die männlichen Kollegen kassierten. Es ist also nur recht und billig wenn sich die Siedlung zwischen den Kernbergen als Nummer 1 in Thüringen bezeichnet: im Frauenfußball!
Derbysieg
Montag, 18. August 2008EF-J 2008 Teil I: Potjomkinsche Dörfer
Montag, 07. Juli 2008Skurile und erstaunliche Erlebnisse eines Erfurters in der verbotenen Stadt.
Potjomkinsche Dörfer
Die kleine slawische Stadt im Leutratal hat im WK-2 so einiges mitgenommen – nun, dafür kann ja erstmal keiner was. Die Produktionsstätten von Carl-Zeiss, Schott und die ME 262-Produktion bei Kahla boten den Alliierten genügend Angriffsfläche. Was die Bomben verschonten, fiel nach dem Krieg dem Reißbrett zum Opfer. Entsprechend bot sich dem Besucher bis Mitte der 90er Jahre ein grausiges Bild der Altstadt, welche eigentlich keine mehr war. Einiges blieb nun doch erhalten – z.B. das Haus “Zur Sonne” am Markt. Um so unverständlicher ist die Tatsache, dass dieses Gebäude seit der “Wende” ein sehr trauriges Dasein führt – unsaniert dient es als wilder Taubenschlag und vielleicht dem einen oder anderen Nichtsesshaften als Schlafstätte. Mehrfach wechselte der Besitzer – zuletzt plante eine bayrische Brauerei die Sanierung zu einem natürlich bayerischen Bierlokal, was nach Anwohner- und Anliegerprotesten gestoppt werden konnte. Zwischenzeitlich wurde der Keller der “Sonne” als potentielle Fundgrube für Archäologen entdeckt (dazu muss man wissen, dass hierorts alles, was älter als 100 Jahre ist, von Archäologen untersucht werden muss…).
Nun, da die “Sonne” einem kommunalen Wohnungsunternehmen gehört, bietet sich seit dem Wochenende ein ganz erstaunliches Bild:
Hex-hex – aus alt mach neu: Was hier so einladend aussieht, ist lediglich eine bemalte Plane (Foto: G.Bonyhadi)


