Archiv für die Kategorie ‘Westsachsen’

Klatsche!

Mittwoch, 11. August 2010

Leser dieses Blogs wissen bereits, dass hier normalerweise nicht über die verbotene Stadt bzw. im Speziellen über die sog. Fußballmannschaft “FC Kernberghausen” berichtet wird.

Nach dem heutigen Spiel gegen Saarbrücken soll die Partie, die mit einer historischen 0:7-Niederlage nebst nachfolgenden Rangeleien zwischen Spielern und Zuschauern endete, nicht unerwähnt bleiben.

Der schon während des Spiels mit Schmährufen attackierte Hähnge lieferte sich nach der Partie eine handfeste Auseinandersetzung mit Fans. Ein Ordner musste dazwischen gehen.

Das war ja nu nüscht

Mittwoch, 24. März 2010

So, toll. 0:3. Jetzt hat J&%a seine Revanche. Und offenbar auch noch verdient. Wenn man den Kommentaren vom Erfurter Fanradio glauben darf. Jetzt steht es 37:37 in der Derbybilanz und in der verbotenen Stadt haben sie zweitnah ein Feuerwerk abgebrannt. Danke, ihr Luschen!

In zwei Stunden ist Derby!

Mittwoch, 24. März 2010

Nur mal zur Erinnerung!

Neuer Pressesprecher bei Rot-Weiß Erfurt

Dienstag, 09. Februar 2010

Laut mdr hat der FC Rot-Weiß Erfurt heute einen neuen Pressesprecher berufen. Der ehemalige Sportreporter Wilfried Mohren (51) geriet in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, nachdem er 2005 aufgrund von Bestechungsvorwürfen seiner Position als mdr-Sportchef enthoben wurde. Mohren wurde im September letzten Jahre nach einem “tränenreichen Geständnis” zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Wie der mdr weiter berichtet, wird Mohren keinen Vertrag bekommen, sondern auf freiberuflicher Basis für den Erfurter Fußballverein tätig sein.

Man kann nur hoffen, dass diese Sparmaßnahmen der letzten Zeit dem Ziel dienen, sich endlich mal eine Rasenheizung leisten zu können. Denn das heißersehnte Thüringenderby wurde aufgrund der Unbespielbarkeit des Erfurter Rasens von Donnerstag auf einen unbestimmten Termin verschoben.

Erfurt meldet sich mit Unentschieden zurück

Sonntag, 07. Februar 2010

Ein Punkt wurde es dann doch noch: Der RWE konnte beim heutigen Spiel gegen Unterhaching ein Unentschieden erringen. Hoffentlich waren die spielstarken Bayern guter Trainingspartner, dann am Donnerstag geht es mal wieder um’s Ganze :-)

Das sind WAHRE Probleme

Donnerstag, 14. Januar 2010

Normalerweise wird hier nicht über Kernberghausen-Interna berichtet, da diese es nicht durch den Relevanzfilter schaffen. Was die BILD gestern schrieb, ist aber einfach zu lustig, um hier nicht erwähnt zu werden:

Jetzt fürchten die Fans: Wird die neue Trikotwerbung auf der Brust auch rot-weiß? Sparkassen-Chef Martin Fischer: „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.“

Ich hätte da noch eine bessere Idee. Die Spaßfeldkickers könnten sich ja mal an einen bekannten deutschen Raufasertapetenhersteller wenden :-)

So sind wir!

Dienstag, 12. Januar 2010

Herr Rombach kann das finanzielle Elend jenseits der Saale wohl auch nicht mehr ertragen:

Rombach zu BILD: „Ich habe mir darüber schon länger Gedanken gemacht, es aber immer wieder aus den Augen verloren. Da ich momentan viel beruflich in Jena zu tun habe, bin ich damit jetzt an die Öffentlichkeit. Ich werde einen angemessenen Betrag – privat – überweisen.“

Via BILD-Online.

Braugold füllt in Sachsen ab

Montag, 04. Januar 2010

Die Braugold-Brauerei, Heimat des bekannten Erfurter Bieres, wird seine Flaschen offenbar künftig in Chemnitz abfüllen lassen:

Ab Januar werde das Bier in Lastzügen zur Abfüllung nach Hartmannsdorf bei Chemnitz gebracht. «Mittelfristig suchen wir eine Thüringer Lösung.»

Nach Aussage des Managements sei die Abfüllung in der Landeshauptstadt nicht mehr rentabel.

Via Südthüringer Zeitung Online

Jahresrückblick 2009

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende, und es ist nun beinahe schon Domspitzen-Tradition, kurz vor den Feiertagen ein wenig zu resümieren…

Im Januar beschäftigte uns eine interessante Debatte um die “Zeitungszeugen” – originale Nachdrucke von Zeitungen aus der Zeit der Nazi-Diktatur. Darf man das? Soll man das? Nun, am wenigsten geschadet hat diese typisch bundesdeutsche Diskussion wohl der Auflage von besagtem Druckwerk. Wir lernten im Februar, wie fragil unser globalisierter Wirtschafts- und Finanzmarkt letztendlich ist. Davon blieben auch unsere Freunde im kalten Russland nicht verschont.

Der März war offenbar so langweilig, dass außer ein paar Sticheleien gegen die Kickers Kernberghausen wenig Aufregendes zu berichten gab. Bischof Mixa schickte uns mit ein paar lustigen Sprüchen in den April und bewies damit eindrucksvoll, dass man in Rom in Sachen Toleranz auch nach 2.000 Jahren noch nichts dazu gelernt hat. Erfreuliches gab es im Mai zu vermelden: Derbysieg! Wolfgang “Stasi 2.0″ Schäuble hat uns besucht und ordentlich Gegenwind bekommen – feine Sache das!

Richtig spannend wurde es im Juni. Die Debatte um Zensursulas Wahlkampfaktionismus gewann zunehmend an Fahrt und die SPD setzte die entscheidenden Spatenstiche für ihr eigenes Grab. Mach’s gut, deutsche Sozialdemokratie! Dafür gelang es einer neuen politischen Kraft, sich in Szene zu setzen – das wurde ja mal wieder Zeit! Wenn man sich nicht mal mehr auf die ehemaligen Turnschuh-Rebellen verlassen kann… ja, schon gut, bin halt manchmal etwas naiv. Schauen wir in den Juli. Ganz Deutschland () rechnete, was ein Ausflug mit dem Daimlerwagen nach Spanien kostet. Ein ganz großer des Motorsports kehrte beinahe ins Cockpit zurück. Ein anderer, ganz großer der Popgeschichte wurde Opfer seiner eigenen Existenz.

Der August war mal wieder nicht so sommerlich, wie erhofft. Globale Erwärmung? Also ich merk nix… ;-) EON RWE auch nicht und versuchte, mit einer plumpen Kampagne den radioaktiven Abfall vom Image wegzuwischen. Die Verräterpartei bewegte sich nun offen im Schlingerkurs. Es gab ein wenig schmutzigen Wahlkampf und wir konnten das letzte Mal am Stausee Hohenfelden mit 10.000 besoffenen Asis die Grenzen des Bierkonsums ausloten. Nach dem Derbysieg war die Stimme dann auch mal für 4 Tage außer Haus. Aber wir haben schön gekocht!

Im September erschien ein neues Kapitel aus er beliebten Reihe “Tierseuchen – eine Panik für die ganze Familie” in den Massenmedien. Nun, wenigstens blieben die armen Schweine von größeren Massentötungen verschont. Nachdem nun klar war, dass die SPD nicht mehr wählbar ist, gab es ein wenig überraschendes Wahldebakel und bescherte uns die zweite Frau an der Spitze unseres lieb Vaterlands. Der Ostblock geriet kollektiv ins Kotzen, nachdem Barack Obama Kassensturz gemacht hat und den StarWars 2.0-Raketenschild vom Einkaufszettel streichen musste. Durch “Bluewater” zeigte sich, warum die etablierte, klassischen Medien immer noch mit dem Internet hadern – sie haben es noch nicht vollends verstanden. Unser abgewatschter Thüringer Landesvater machte auf David Copperfield: erst war er fort, um kurze Zeit später wie aus dem Nichts wieder in den Landtag zu marschieren.

Der goldene Oktober ließ Koalitionsverträge sprießen und weckte bei manchen einmal mehr den Traum von noch viel, viel mehr Geld. Wir mussten lernen, dass Vereinsmeierei auch (oder vielleicht immer) das Schlechte im Menschen hervorbringt. Eine große Marke räumte endgültig seine Läger und brachte Domspitzen einen All-Time-Besucher-Peak! Die FDP blieb sich selbst treu und die Zeitung mit den vier großen Buchstaben tat es ihr gleich. Schmerzlich mussten wir im November zusehen, was passiert, denn Politik und Wirtschaft das Zepter in den Medien schwingen. Herr Diekmann wurde eindrucksvoll in Kunststoff verewigt. Wir feierten das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls auf unsere ganz eigene, unnachahmliche Art. Die Pharmaindustrie versuchte noch einmal, eine zweite Schweinegrippepanik zu lancieren – jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Erfolgreicher war man in England mit dem mundtotmachen von schlauen Köpfen. Und wir haben leider nicht ganz so gut gekocht.

Der Dezember ist noch nicht vorbei, aber schon schafft es Springer einmal mehr, uns zu überraschen. Die Contentmafia liefert uns einen schönen Diskussionsansatz zum Thema Filesharing und wir haben Domspitzen ein wenig Dampf unter der Datenbank gemacht.

Naja, hätte alles besser kommen können. Aber auch schlimmer. Ein wenig Zweckoptimismus ist ja auch nicht verkehrt und immerhin fahren wir noch nicht mit selbstgeschweißten Panzerfahrzeugen durch die Gegend, während Tina Turner und der Master Blaster hinter uns her sind. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr ;-)

RWE muss zahlen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wegen diskriminierender Gesänge gegen Spieler Torsten Ziegner vom FC Carl Zeiss Jena ist Drittligist Rot-Weiß Erfurt zu einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro verurteilt worden.

Nicht, dass die 3.000 EUR Geldstrafe dem Rot-Weiß-Erfurt an die wirtschaftliche Substanz gingen; beim FFV Kernberghausen wäre das sicher anders. Mich hat an dieser Geschichte speziell interessiert, was man Ziegner genau an den Kopf geworfen hat, das eine 3.000 EUR hohe Geldstrafe für den Verein rechtfertigt. Schließlich sind die beiden Fan-Lager noch nie besonders zimperlich miteinander umgegangen. Sie singen das Schweine-Lied, wir singen “J – E – N – A – Scheiß-Jena”, das war schon immer so.

Nun scheint eine gewisse Fangruppe des RWE gerne zu dichten, was schon in der Vergangenheit zu einigem Ärger führte. Im vorliegenden Fall wurden dem Nachnamen des Lobedaer Stürmers zwei Vokale hinzugefügt, woraus sich eine diskriminierende Bezeichnung für Angehörige der Roma ergibt. Nun konnte ich bisher nirgends, auch nicht in dem noch nicht gelöschten Wikipedia-Artikel Hinweise darauf finden, dass Ziegner dieser Ethnie entstammt. Inwiefern man ihn also mit der Bezeichnung diskriminiert hat, erschließt sich mir nicht; gleichwohl sind solche dämlichen Schmährufe natürlich abzulehnen! Daran musste übrigens auch der beschimpfte selbst schon einmal erinnert werden.