Archiv für die Kategorie ‘weird wide web’

Döpfner: „Diskriminierung“ durch Google

Donnerstag, 06. November 2014

Ach herrje, da kommen einem doch wirklich die Tränen. Springer fühlt sich durch Google diskriminiert. Rufen wir uns noch einmal die Timeline der Ereignisse, die zu dieser vorgeblichen Diskriminierung geführt haben, in Erinnerung:

  • 2009: verschiedene Presseverlage, allen voran der Axel-Springer-Verlag mit seinem Schild & Schwert Christoph Keese, fordern ein „Leistungsschutzrecht für Presseverlage“. Google (und andere Suchmaschinen) sollen für Teaser in Suchergebnislisten Geld an die Verlage bezahlen. Damit versuchen die Verlage, marktwirtschaftliche Mechanismen per Gesetz zu untergraben (erstaunlich, besonders beim neo-kon geprägten Springer-Verlag)
  • Die Netzöffentlichkeit ist mehrheitlich erstaunt; ist doch das Anzeigen von Teasern durch Suchmaschinen ein Prinzip von Geben und Nehmen. Die Suchmaschinen bringen Traffic auf die Verlagsseiten, die ihrerseits durch dort geschaltete Werbeanzeigen davon unmittelbar profitieren. Und Google verdient durch eigene Werbeanzeigen, die neben den Suchergebnissen präsentiert werden. Mit dem Geld investieren Verlage in ihre journalistischen Angebote und Google in ihr Technologiecluster. Win-Win, Keese & Co. sehen das aber anders. Hinweise auf bereits existierende Möglichkeiten, Ergbenisse auf Suchmaschinen im Umfang zu reduzieren oder zu unterbinden, werden (wohlwissentlich um das eigentliche Ansinnen der Verlagslobby $$$) wegdiskutiert
  • 2012: Der Bundestag beschließt, dass im Urheberrechtsgesetz die Paragrafen 87f bis 87h hinzugefügt werden, in denen die von den Verlagslobbyisten geforderten Regelungen manifestiert werden
  • Die Verlagslobby jubelt
  • 2013: Google beugt sich dem Gesetz, welches ja nicht besagt, dass Google die erweiterten Inhalte zeigen und dafür bezahlen muss, sondern stellt Suchmaschinen vor die Wahl: Anzeigen und bezahlen oder eben nicht anzeigen. Google nutzt diesen Handelsspielraum, der per Gesetz eingeräumt wurde, aus und macht die künftige Anzeige von erweiterten Suchergebnissen der betroffenen Presseangebote von der Erklärung abhängig, auf ein Entgelt zu verzichten. Sonst werden eben nur noch Überschriften gelistet, wie es das Gesetz verlangt. Die Verlage stimmen zähneknirschend zu
  • 2014: Die VG Media, Geldeintreibeorgan der Verlage, poltert was von „Marktmissbrauch“ und „Monopolen“ (hier könnte man fragen, schafft man nicht durch eine Verwertungsgesellschaft auch eine Art Monopol?), versucht dann auch die Verlage in Sippenhaft zu nehmen, die dieses dämliche Spiel nicht mitspielen wollen („wenn auslisten, dann bitte die gesamte Presse“) und versucht sich beim Bundeskartellamt einen Titel zu holen
  • Das Bundeskartellamt sagt „Nö“
  • Die Verlage bekommen das große Heulen, reden von Diskriminierung und erlauben schließlich Google auch weiterhin das entgeltfreie Listen von Überschriften und Textausschnitten
  • Die Netzöffentlichkeit feiert

Ich zitiere an der Stelle mal Stromberg: „Fuchs musst du sein, nicht nur einen buschigen Schwanz haben“

Fehlurteil

Samstag, 08. Februar 2014

Man stelle sich folgendes vor: Ein PKW wird für einen Banküberfall genutzt und die Bank möchte ihren Schaden von der KFZ-Zulassungsstelle ersetzt haben. Völliger Unsinn, oder? Nun, das Landgericht Saarbrücken sieht das wohl etwas anders. In einem kürzlich gesprochenen Urteil ging es zwar nicht um Autos, Kennzeichen und Banküberfälle sondern um eine Internetdomain:

Das Landgericht Saarbrücken hat den deutschen Registrar des Bittorrent-Trackers H33t.com für Urheberrechtsverletzungen in Haftung genommen. Das Unternehmen musste den Zugang zu der Domain unterbinden, die nun unter einer neuen Top-Level-Domain wieder erreichbar ist.

Der betroffene Registrar Key-Systems denkt über eine Berufung nach. Mögen sie damit erfolgreich sein!

Sicherheitsrisiko Windows 8

Dienstag, 20. August 2013

Das Verhalten der Bundesregierung im Kontext der NSA-GCHQ-Affaire hinterlässt bisher ein sehr trauriges Bild. Zuletzt pullte Angela Merkel einen Pofalla, indem sie die Affaire schlichtweg für beendet erklärte.

Man kann vortrefflich darüber diskutieren, welche Optionen die Bundesregierung realistischerweise und ohne ihr eigenes Selbstverständnis infrage zu stellen noch gehabt hätte. Zumindest aber könnte man verlangen, für den immensen Einsatz an Steuergeldern professionell belogen zu werden und nicht in einer für Menschen normalen Intellekts so offensichtlich flachsinnigen Art und Weise.

Jetzt wollen wir aber mal nicht alles schlecht reden, denn zumindest beim BSI scheint die NSA-Affaire nicht spurlos vorüber gegangen zu sein:

„Durch den Verlust der vollen Oberhoheit über Informationstechnik“ seien „die Sicherheitsziele ‚Vertraulichkeit‘ und ‚Integrität‘ nicht mehr gewährleistet.“ An anderer Stelle stehen Sätze wie: „Erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit der Bundesverwaltung können damit einhergehen.“ Die Schlussfolgerung lautet dementsprechend: „Der Einsatz der ‚Trusted-Computing‘-Technik in dieser Ausprägung … ist für die Bundesverwaltung und für die Betreiber von kritischen Infrastrukturen nicht zu akzeptieren.“

Man weist hier dediziert auf mögliche NSA-Hintertüren hin! Und die Alternative liegt nahe:

Falls die IT-Experten des Bundes keine solchen Geräte finden, die bezahlbar sind und auch sonst ihren Ansprüchen genügen, bleibt ihnen wohl nur der Weg, den zum Beispiel die Münchner Stadtverwaltung eingeschlagen hat. Auf deren Computern läuft ein Linux-Betriebssystem.

Feuchte Träume für @FRLAN  🙂

Vom Code zur Ikone

Sonntag, 18. August 2013

Vor einigen Jahren erzählte mir ein Bekannter die folgende Geschichte: Bei fast jeder seiner Heimfahrten von Jena in einen anderen Teil thüringische Provinz wurde er von der Polizei herausgewunken. Seine Personalien wurden kontrolliert und man warf auch gern einen Blick in sein Auto. Nach einigen dieser Kontrollen fragte er die Beamten, ob es einen bestimmten Grund gäbe, warum gerade er so häufig kontrolliert würde. „Na bei Ihrem Kennzeichen, wundern Sie sich da?“ wurde ihm geantwortet. Sein Kennzeichen enthielt die Zahl 88.

Viele wissen mittlerweile, dass die 88 als „Geheimcode“ der rechtsradikalen Szene gilt. Die 8 repräsentiert dabei den 8. Buchstaben des Alphabets, das H. 88 steht demzufolge für HH, was wiederum die Abkürzung des faschistischen Grußes „Heil Hitler“ ist. Mein Bekannter hatte mit der rechten Szene natürlich nichts am Hut, er hatte einfach nur „Pech“ mit seinem Kennzeichen. Von solchen Zahlencodes gibt es eine ganze Menge, kann man bei Wikipedia nachlesen.

Vor 5 Jahren brachte Braugold ein Bier mit der Bezeichnung „Braugold 1888“ heraus. Fatalerweise begab es sich im Jahr 1888, dass Braugold den Firmensitz in der Löbervorstadt bezog. Und da dachte man sich bei Braugold, das gäbe einen guten Aufmacher für eine neue Biermarke her. Nun ist 1888 aber eine ganz besonders schlimme Zahl, denn: 18 = 1. und 8. Buchstabe = A.H. = Adolf Hitler, und dann noch die verrufene 88 hintendran.  Schnell waren die Thüringer Grünen dabei, in einem empörten Aufschrei die Umbenennung des „brisanten Biers“ zu fordern.

Ein ähnliches Problem hat derzeit Tchibo. Man hat dort unachtsamerweise rote Kinderturnschuhe mit der Aufschrift „18“ ins Sortiment genommen. Zum Problem wurde dies erst, nachdem das Watchblog publikative.org einen nicht ganz ernst gemeinten Eintrag auf seiner Facebook-Seite postete: „Vergesst Thor Steinar und alle anderen Neonazi-Marken: Jetzt kommt Tchibo…“

Die Folgen: Tchibo hat die Schuhe aus dem Sortiment genommen. Man erkennt, wie paranoid die Debatte über solche vermeintlichen  rechten „Geheimcodes“ mittlerweile geworden ist. Geheimcodes sind nur dann sinnvoll einsetzbar, wenn sie nur die Adressaten kennen. Folglich taugen die ikonisierten Codes 18, 88, etc. allenfalls noch als Provokation, indem sie tätowiert oder absichtlich (!) auf Autokennzeichen verwendet werden. Dort können Sie ihre Wirkung aber nur deshalb entfalten, weil eben alle Welt gleich panisch aufschreit, wenn diese Ziffern irgendwo und aus irgendeinem Kontext heraus auftauchen, und sei es als Zahl auf ein paar Kinderschuhen. Damit erreicht man gerade das Gegenteil von dem, was man erreichen möchte. Man mystifiziert diese Symbole. Das Darstellen eines Hakenkreuzes in der Öffentlichkeit ist außerhalb eines geschichtlichen Kontextes heraus verboten. Das führte letzten Endes dazu, dass der Bundesgerichtshof vor 6 Jahren darüber zu befinden hatte, ob das Verbot auch ein durchgestrichenes Hakenkreuz als Zeichen der Antifa-Bewegung umfasst.

Dadurch, dass wir Geschichte verstecken und nicht transparent machen, dass wir Bücher und Symbole verbieten, schaffen wir Mythen und Märtyrer. Wir halten dem, was wir eigentlich aus unserem kollektiven Bewusstsein verbannen wollen, einen Steigbügel indem wir ihm den Reiz des Verbotenen verleihen. Heute ist übrigens der 18.8. Mein Thermometer zeigte heute Morgen 18,8° Celsius. Wer mag da noch an Zufälle glauben?

Warum ich AdBlock nicht abschalte

Mittwoch, 15. Mai 2013

Ist man nicht gerade Medientotalverweigerer, kann einen diese Meldung nicht verfehlt haben: Angelina Jolie hat sich die Brustdrüsen entfernen lassen. Ja, Nein, Ja, Nein, Ooooooch!

Eine Meldung, die man natürlich in der BILD und deren Derivaten erwartet, in den „Frauen-Illus“, im Stern sowieso, auch im Focus und selbstverständlich trüge die prädestinierte Rubrik im Spiegel nicht den Scherznamen „Pornorama“ wenn sich nicht auch dort Platz für einen Tittengeschichte fände.

OK, man sollte den ernsten Hintergrund der Meldung nicht außen vor lassen. Die Schauspielerin lebt mit einem genetisch bedingt erhöhten Krebsrisiko. Nun ist auch überhaupt nichts verwerfliches dabei, im Zusammenhang mit der Meldung das Thema Brustkrebs zu thematisieren. Fraglich ist hingegen, warum der Spiegel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 Artikel nebst Fotostrecke featured. Über den Artikeln wie generell über jedem Spiegel-Artikel prangt nun seit 2 Tagen ein auffälliges rotes Banner, das sich an die bösen AdBlock-Nutzer richtet und um das Abschalten des Werbeblockers bittet. Man müsse ja schließlich seine Kosten decken. Angesichts von satten 8 Artikeln für eine Meldung, die man auch mit 2 Artikeln gut hätte darstellen können muss ich natürlich davon ausgehen, dass die Einnahmen immer reichlich sprudeln.

Man könnte glauben, dass diese sich inhaltlich überschneidenden Beiträge vorrangig zum Ziel haben, mehr virtuelle Werbefläche anbieten zu können und die Klickraten zu erhöhen. Vielleicht könnte jemand vom Spiegel gegenargumentieren „ja das müssen wir machen, weil ihr kostenlos-mentalen AdBlocker unseren schönen Online-Spiegel für lau lest“. Nun stelle ich mir die Frage, warum der Spiegel eigentlich nicht bei Flattr mitmacht. Ich finde die Idee hinter Flattr ziemlich gut! Man klickt und bezahlt, wenn es einem gefällt. „Kasse des Vertrauens“ hieß das mal zu DDR-Zeiten wenn es sich nicht gelohnt hat, einen Blumenkohl zu 10 Pfennig von einer Verkäuferin veräußern zu lassen.

Anstatt sich um alternative Geschäftsmodelle zu bemühen greift man aber lieber zum Mimimi-Balken. Oder lässt sich per Gesetz von Google bezahlen.

Für Heise.de und Golem.de habe ich den AdBlock übrigens abgeschaltet. Nicht, weil sie mich darum gebeten haben. Sondern wegen der klaren Statements zum Leistungsschutzrecht.

Und weil der Spiegel ja kein Flattr macht, habe ich AdBlock für einen Artikel pausiert. Und zwar für jenen.

Rechtsfreier Raum, the Revival!

Donnerstag, 10. Januar 2013

„Wir sind der Überzeugung, dass die reale Nutzung des Netzes zur legalen Nutzung werden muss. Dabei gilt es, eine angemessene Vergütung zu gewährleisten.“

Nur für den Fall dass jemand glaubt, die SPD hätte auch nur ansatzweise ein gesünderes Verhältnis zur Netzpolitik und zum Urheberrecht. Frank-Walter Steinmeier liefert den Gegenbeweis. Alles illegal, die gesamte „reale Nutzung des Netzes.“ Klar. Go home pops, you’re drunk!

Wie jetzt?

Mittwoch, 20. Juni 2012

Ach Sabine, altes Mädchen, was haste dir dabei wieder gedacht?

Es sei nicht Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender, den privaten Verlagen Konkurrenz zu machen.

soll Frau Minister haben verlauten lassen, glaubt man Heise.de. Das Statement galt übrigens der „Tagesschau-App“, gegen die verlegende Schreihälse gerade Sturm laufen. Die ARD erdreistet sich nämlich, gedruckte (nicht im Gutenberg’schen Sinne, sondern in Form von elektrischen Lettern) Nachrichten für Mobilgeräte zu produzieren. Das hat zwar beim Videotext jahrelang niemanden gestört aber das Internet gehört plötzlich zum Print und da haben sich die öffentlich-rechtlichen gefälligst rauszuhalten.

Man muss nämlich wissen, dass seit es die Tagesschau-App gibt, niemand mehr die vielen, vielen kostenpflichtigen Apps der privaten Verlage nutzt und sie dort mittlerweile schon Armenküchen eingerichtet haben, damit die hungernden Redakteure wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag zu sich nehmen können. Deshalb wollen die privaten Verlage auch unbedingt das Leistungsschutzrecht durch den Bundestag prügeln (lassen), weil ja sonst der ganze privat finanzierte Journalismus morgen stirbt und dann sehen wir alle, was wir davon haben!

Jenes Leistungsschutzrecht war eigentlich des Pudels Kern in Leutheusser-Schnarrenbergers Rede auf dem 24. Medienforum in NRW, der Hinweis auf die ARD-App lediglich eine seitliche Arabeske. Und doch löst dieses Statement bei mir Verwunderung aus. Ist denn nicht der Binnenpluralismus das Prinzip des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland? Müsste man nicht, folgte man konsequent Leutheusser-Schnarrenbergers Philosophie, sofort etwas gegen die Ausstrahlung von Spielfilmen, Soaps und „Infotainmentformaten“ auf ARD & Co. tun? Was bliebe denn noch, wenn die Ö/R lediglich die Informations- und Qualitätslücken schließten, die die Privatsender hinterlassen? Richtig, Nachrichten und Dokumentationen, und eine Ausprägung dieser Nachrichten ist jene Tagesschau-App.

Vermutlich wäre uns allen mit einer umfassenden Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und einem damit einhergehenden Paradgimenwechsel auf das außenpluralistische Prinzip besser gedient.  Überlassen wir doch die seichte Unterhaltung den RTLs und PRO7s und investieren die Rundfunkgebühren in ein interessantes und vielfältiges Informations- und Nachrichtenangebot. Warum müssen ARD und ZDF Bundesligarechte kaufen? Warum gibt es Sendungen wie „Brisant“?

Bisher hielt ich unsere Justizministerin immer noch für die am wenigsten schlimme Politakteuse aber all das oben Geschriebene hatte Frau Leutheusser-Schnarrenberger sicher nicht im Kopf, als sie sich zu der zitierten Aussage hinreißen ließ. Das war pure Lobbyarbeit.

Ein Skandal, der keiner ist

Freitag, 08. Juni 2012

„Das ist ein Stasi-Überwachungsstaat!“ empörte sich gestern Abend eine in der Fußgängerzone befragte junge Frau in der Pro7-Unterhaltungssendung „Newstime“.

Doch ging es im konkreten Fall nicht um die kontrovers diskutierte Vorratsdatenspeicherung. Was die junge Dame so aufbrachte war eine NDR-Meldung, wonach die Schufa künftig soziale Netzwerke wie Facebook für ihr Scoring auswerten möchte.

Das ist dann schon ein wenig lustig, wenn Leute, die freiwillig persönliche Informationen freigeben „Hilfe, Wölfe!“ schreien, wenn diese Informationen tatsächlich benutzt werden.

Denn an eines sei an dieser Stelle noch einmal erinnert:

frlan hat auch was dazu!

Leistungsschutzrecht: Willkommen im Fight Club

Mittwoch, 07. März 2012

Das Netz diskutiert gerade eifrig über das zu implementierende Leistungsschutzrecht. Zusammengefasst geht es darum, Google zahlen zu lassen, wenn bestimmte Verlagsinhalte als Suchergebnis angezeigt werden. Um mal die Handpuppen heraus zu holen: Google verdient sein Geld mit Werbung. Die Verlage verdienen ihr Geld im Internet mit Werbung. Beide benötigen dafür Traffic. Möglichst viel Traffic. Mittlerweile sind bei vielen Browsern URL-Leiste und Suchmaschineneingabe miteinander verheiratet (meint Mutter tippt URLs grundsätzlich bei Google ein!)

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem der Suchmaschinenquasimonopolist Google die Springer-Seiten aus dem Index schmeißt. Hell yeah!

Kresse halten, echt jetzt

Samstag, 21. Januar 2012

Nee nee nee, liebe CSU, so einfach ist das nicht mit der „Netzaffinität“. Da reicht es nicht, die große Buzzword-Grabbelbox rauszuholen und wahllos bunte Steinchen daraus aneinanderzubasteln. Dann kann nämlich auch gern mal so etwas passieren:

“Das Internet bietet die Chance, von der 2D zur 3D-Demokratie zu kommen, das heißt den Dialog in einer Open-Source-Gesellschaft mit den Bürgern zu führen. Deswegen gilt unser Wahlspruch, dass wir die Piraten im Internet stoppen und die Freiheit des Internets schützen.”

Nein, darin muss man keinen Sinn suchen, macht euch gar nicht erst die Mühe. Nehmt gleich den WTF-Stempel.

 

Via Netzpolitik