2:0 m( Was soll das bloß am Mittwoch gegen J%&# werden?
Archiv für die Kategorie ‘Sport’
Na wunderbar, RWE verliert in Wiesbaden
Sonntag, 21. März 2010RWE: Erster Sieg des Jahres und wieder einmal Kumbela
Mittwoch, 10. März 2010Endlich: Der FC Rot-Weiß bezwang den FC Ingolstadt zu Hause bei einem Nachholspiel mit 2:1 und sichert sich damit den ersten Sieg des Jahres. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 setzte wieder einmal Kammlott, der erst spät in die Partie einstieg – offenbar eine goldrichtige Strategie!
Ein ehemaliger Erfurter Spieler hingegen landet wieder einmal mit negativen Schlagzeilen in der Presse: Dominick Kumbela, der unehrenhaft an Eintracht Braunschweig abgeschoben wurde, nachdem er seine damalige Freundin in einer Erfurter Diskothek verprügelt hatte, fühlte bei einem Diskobesuch im November letzten Jahre sich offenbar durch die Blicke eines 26-jährigen provoziert und verpasste diesem einen Schlag auf die Zwölf. Kumbela, der zur Tatzeit eine Bewährungsstrafe verbüßte, droht nun im Falle einer Verurteilung eine Haftstrafe. Angesichts des Sündenregisters, das der gebürtige Kongolese mit sich herumträgt (Wettskandal, Drogenmissbrauch, Körperverletzung) fragt man sich, warum ausgerechnet so ein Spieler immer wieder die Chance erhält, im Bundesligafußball mitzumischen. Man mag das altmodisch nennen, aber Sportler haben in meinen Augen immer noch eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Da sind auch die Vereine gefragt, die ein solches Verhalten nicht noch durch übertriebene Nachgiebigkeit fördern dürfen! Wer Frauen verprügelt, gehört abgefreundet – Basta!
Olympische Winterspiele: Thüringen auf #2
Mittwoch, 03. März 2010Wie das Hamburger Abendblatt ausgerechnet hat, belegt Thüringen beim Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2010 Rang 2 nach den Bayern (Typo aus dem Original-Beitrag):
Damit sind bayerische Sportler an 46,3 Prozent aller (einzeln vergebenen, also beispielsweise an jedes Staffelmitflied) Medaillen beteiligt, Thüringen an 24,4 Prozent, Sachsen an 17,1 Prozent.
Congrats!
Rasenheizung für das Steigerwaldstadion
Montag, 15. Februar 2010Manchmal geschehen noch Wunder:
Das Erfurter Steigerwaldstadion erhält eine Rasenheizung. Der Finanzausschuss der Stadt habe am Mittwochabend eine Summe von 800.000 Euro für den Einbau der Anlage genehmigt, berichtet die “Thüringer Allgemeine”.
Erst letzte Woche musste das heißersehnte Thüringenderby wegen schlechter Platzverhältnisse abgesagt werden.
Via mdr.
Neuer Pressesprecher bei Rot-Weiß Erfurt
Dienstag, 09. Februar 2010Laut mdr hat der FC Rot-Weiß Erfurt heute einen neuen Pressesprecher berufen. Der ehemalige Sportreporter Wilfried Mohren (51) geriet in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, nachdem er 2005 aufgrund von Bestechungsvorwürfen seiner Position als mdr-Sportchef enthoben wurde. Mohren wurde im September letzten Jahre nach einem “tränenreichen Geständnis” zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Wie der mdr weiter berichtet, wird Mohren keinen Vertrag bekommen, sondern auf freiberuflicher Basis für den Erfurter Fußballverein tätig sein.
Man kann nur hoffen, dass diese Sparmaßnahmen der letzten Zeit dem Ziel dienen, sich endlich mal eine Rasenheizung leisten zu können. Denn das heißersehnte Thüringenderby wurde aufgrund der Unbespielbarkeit des Erfurter Rasens von Donnerstag auf einen unbestimmten Termin verschoben.
Erfurt meldet sich mit Unentschieden zurück
Sonntag, 07. Februar 2010Ein Punkt wurde es dann doch noch: Der RWE konnte beim heutigen Spiel gegen Unterhaching ein Unentschieden erringen. Hoffentlich waren die spielstarken Bayern guter Trainingspartner, dann am Donnerstag geht es mal wieder um’s Ganze

Rot-Weiß-Manager Beutel geht
Freitag, 22. Januar 2010Offenbar nicht im völligen, gegenseitigen Einvernehmen trennte sich der FC Rot-Weiß Erfurt heut von Manager Stephan Beutel:
Beutel besaß noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison. Da der Manager bis dahin aber nicht als, so wörtlich, “lahme Ente” arbeiten wolle, sei es zur sofortigen Trennung gekommen. Beutel erklärte hingegen: “Ich bedauere zutiefst die Entscheidung des Vereins, mir kein neues Vertragsangebot zu unterbreiten, denn ich hätte sehr gern in Erfurt weitergearbeitet.”
Wir meinen: Beutels-end *mhuahahahahaha*
Das sind WAHRE Probleme
Donnerstag, 14. Januar 2010Normalerweise wird hier nicht über Kernberghausen-Interna berichtet, da diese es nicht durch den Relevanzfilter schaffen. Was die BILD gestern schrieb, ist aber einfach zu lustig, um hier nicht erwähnt zu werden:
Jetzt fürchten die Fans: Wird die neue Trikotwerbung auf der Brust auch rot-weiß? Sparkassen-Chef Martin Fischer: „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.“
Ich hätte da noch eine bessere Idee. Die Spaßfeldkickers könnten sich ja mal an einen bekannten deutschen Raufasertapetenhersteller wenden
So sind wir!
Dienstag, 12. Januar 2010Herr Rombach kann das finanzielle Elend jenseits der Saale wohl auch nicht mehr ertragen:
Rombach zu BILD: „Ich habe mir darüber schon länger Gedanken gemacht, es aber immer wieder aus den Augen verloren. Da ich momentan viel beruflich in Jena zu tun habe, bin ich damit jetzt an die Öffentlichkeit. Ich werde einen angemessenen Betrag – privat – überweisen.“
Via BILD-Online.
Jahresrückblick 2009
Dienstag, 22. Dezember 2009Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende, und es ist nun beinahe schon Domspitzen-Tradition, kurz vor den Feiertagen ein wenig zu resümieren…
Im Januar beschäftigte uns eine interessante Debatte um die “Zeitungszeugen” – originale Nachdrucke von Zeitungen aus der Zeit der Nazi-Diktatur. Darf man das? Soll man das? Nun, am wenigsten geschadet hat diese typisch bundesdeutsche Diskussion wohl der Auflage von besagtem Druckwerk. Wir lernten im Februar, wie fragil unser globalisierter Wirtschafts- und Finanzmarkt letztendlich ist. Davon blieben auch unsere Freunde im kalten Russland nicht verschont.
Der März war offenbar so langweilig, dass außer ein paar Sticheleien gegen die Kickers Kernberghausen wenig Aufregendes zu berichten gab. Bischof Mixa schickte uns mit ein paar lustigen Sprüchen in den April und bewies damit eindrucksvoll, dass man in Rom in Sachen Toleranz auch nach 2.000 Jahren noch nichts dazu gelernt hat. Erfreuliches gab es im Mai zu vermelden: Derbysieg! Wolfgang “Stasi 2.0″ Schäuble hat uns besucht und ordentlich Gegenwind bekommen – feine Sache das!
Richtig spannend wurde es im Juni. Die Debatte um Zensursulas Wahlkampfaktionismus gewann zunehmend an Fahrt und die SPD setzte die entscheidenden Spatenstiche für ihr eigenes Grab. Mach’s gut, deutsche Sozialdemokratie! Dafür gelang es einer neuen politischen Kraft, sich in Szene zu setzen – das wurde ja mal wieder Zeit! Wenn man sich nicht mal mehr auf die ehemaligen Turnschuh-Rebellen verlassen kann… ja, schon gut, bin halt manchmal etwas naiv. Schauen wir in den Juli. Ganz Deutschland (™) rechnete, was ein Ausflug mit dem Daimlerwagen nach Spanien kostet. Ein ganz großer des Motorsports kehrte beinahe ins Cockpit zurück. Ein anderer, ganz großer der Popgeschichte wurde Opfer seiner eigenen Existenz.
Der August war mal wieder nicht so sommerlich, wie erhofft. Globale Erwärmung? Also ich merk nix…
EON RWE auch nicht und versuchte, mit einer plumpen Kampagne den radioaktiven Abfall vom Image wegzuwischen. Die Verräterpartei bewegte sich nun offen im Schlingerkurs. Es gab ein wenig schmutzigen Wahlkampf und wir konnten das letzte Mal am Stausee Hohenfelden mit 10.000 besoffenen Asis die Grenzen des Bierkonsums ausloten. Nach dem Derbysieg war die Stimme dann auch mal für 4 Tage außer Haus. Aber wir haben schön gekocht!
Im September erschien ein neues Kapitel aus er beliebten Reihe “Tierseuchen – eine Panik für die ganze Familie” in den Massenmedien. Nun, wenigstens blieben die armen Schweine von größeren Massentötungen verschont. Nachdem nun klar war, dass die SPD nicht mehr wählbar ist, gab es ein wenig überraschendes Wahldebakel und bescherte uns die zweite Frau an der Spitze unseres lieb Vaterlands. Der Ostblock geriet kollektiv ins Kotzen, nachdem Barack Obama Kassensturz gemacht hat und den StarWars 2.0-Raketenschild vom Einkaufszettel streichen musste. Durch “Bluewater” zeigte sich, warum die etablierte, klassischen Medien immer noch mit dem Internet hadern – sie haben es noch nicht vollends verstanden. Unser abgewatschter Thüringer Landesvater machte auf David Copperfield: erst war er fort, um kurze Zeit später wie aus dem Nichts wieder in den Landtag zu marschieren.
Der goldene Oktober ließ Koalitionsverträge sprießen und weckte bei manchen einmal mehr den Traum von noch viel, viel mehr Geld. Wir mussten lernen, dass Vereinsmeierei auch (oder vielleicht immer) das Schlechte im Menschen hervorbringt. Eine große Marke räumte endgültig seine Läger und brachte Domspitzen einen All-Time-Besucher-Peak! Die FDP blieb sich selbst treu und die Zeitung mit den vier großen Buchstaben tat es ihr gleich. Schmerzlich mussten wir im November zusehen, was passiert, denn Politik und Wirtschaft das Zepter in den Medien schwingen. Herr Diekmann wurde eindrucksvoll in Kunststoff verewigt. Wir feierten das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls auf unsere ganz eigene, unnachahmliche Art. Die Pharmaindustrie versuchte noch einmal, eine zweite Schweinegrippepanik zu lancieren – jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Erfolgreicher war man in England mit dem mundtotmachen von schlauen Köpfen. Und wir haben leider nicht ganz so gut gekocht.
Der Dezember is
t noch nicht vorbei, aber schon schafft es Springer einmal mehr, uns zu überraschen. Die Contentmafia liefert uns einen schönen Diskussionsansatz zum Thema Filesharing und wir haben Domspitzen ein wenig Dampf unter der Datenbank gemacht.
Naja, hätte alles besser kommen können. Aber auch schlimmer. Ein wenig Zweckoptimismus ist ja auch nicht verkehrt und immerhin fahren wir noch nicht mit selbstgeschweißten Panzerfahrzeugen durch die Gegend, während Tina Turner und der Master Blaster hinter uns her sind. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr
