Gestern wurde ich darauf hingewiesen, hier schon geraume Zeit nicht’s mehr gebloggt zu haben. Dem kann Abhilfe geschaffen werden.
Nicht ganz so schön wie ein Derbysieg, aber fast: RWE macht Ddddyyyynaaaammooooo platt. Und alles so “Yeah!”
Gestern wurde ich darauf hingewiesen, hier schon geraume Zeit nicht’s mehr gebloggt zu haben. Dem kann Abhilfe geschaffen werden.
Nicht ganz so schön wie ein Derbysieg, aber fast: RWE macht Ddddyyyynaaaammooooo platt. Und alles so “Yeah!”
Im Erfurter Steigerwaldstadion wurde gestern die heiß ersehnte Rasenheizung offiziell in Betrieb genommen. Dabei wird zum Beheizen die Abwärme der benachbarten Eislaufhalle genutzt, die beim Kühlen der Eisfläche entsteht.
Einen ersten Testlauf gab es wohl schon am Freitag, als die Anlage mit 30% Leistung gefahren wurde und damit das Räumen des verschneiten Rasens vereinfachte.
Gestern war es mal wieder so weit: Thüringenderby! Man spielte um den Thüringenpokal im Ernst-Abbe-Spaßfeld – und ich mittendrin! Auf der Tribüne! Da heißt es – Ruhe bewahren und die Faust in der Tasche ballen, nicht hüpfen (“Wer nicht hüpft, der kommt aus Erfurt!”) und die fiesen Kommentare der Hinterbänkler gekonnt ignorieren.
Jene boten dann streckenweise auch mehr Unterhaltung, als das Geschehen auf dem Spielfeld. Nachdem man sich 10 Minuten lang vorsichtig beschnuppert hatte, übernahm der RWE die Kontrolle über das Spiel und es sah für kurze Zeit nach einem schweren Torhagel auf Nulles Kasten aus. Wenig überraschend fiel kurze Zeit später das 0:1 durch Semmer; welches der Stadionsprecher entweder nicht mitbekommen hatte oder nicht kommentieren wollte.
Ob dies der Auslöser für den Rot-Weiß war, die Elf von den Kernbergen für den Rest des Spiels abzuschreiben, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass dies ein gefährlicher Trugschluss war denn ab der 30. Minute übernahm der Gastgeber die Initiative. Es folgten mehrere Torchancen, die sich nur mit viel Glück bis zum Halbzeitende nicht auf den Zählerstand auswirkten.
Nach der Halbzeitpause kam Erfurt deutlich motivierter auf den Platz zurück. Es gelang jedoch nicht, diese Einstellung in eine fußballerische Leistung umzusetzen. Und so gelang mit einem Tor von Sichone der Ausgleich. Erfurt versuchte, hinten dicht zu machen – ein Fehler, im Nachhinein betrachtet. Die Kernberg-Kicker blieben gefährlich und ließen dem Erfurter Team keine Verschnaufpause. Mit viel Glück rettete man das 1:1 in die Verlängerung.
Die begann wiederum mit einer sehenswerten Erfurter Performance – die wieder nicht lange anhielt. Ein Elfmeter, den man durchaus geben konnte, führte denn auch zur 2:1 Führung durch den Gastgeber und damit zum Spielendstand.
Insgesamt, auch unabhängig vom Ergebnis, ein eher enttäuschendes Spiel, bei dem es wenig schönen Fußball zu sehen gab. Vor allem die Erfurter Passivität nach dem 0:1 ließ den Gastgebern zu viel Zeit und Raum, um sich zu sammeln und mit einer “Viel-hilft-viel”-Strategie am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.
Aber wie heißt es so schön: Nach dem Derby ist vor dem Derby
2:1! Wunderbar…!
Na wunderbar… gerade hat sich der Rot-Weiß mit einem Befreiungsschlag am Wochenende vom Abstiegsbereich der Drittligatabelle entfernt – und dann das: 1:2 im Thüringenpokalhalbfinale – gegen Pößneck!
m(
Die Pläne zum Umbau des Erfurter Steigerwaldstadions sind offenbar erst einmal auf Eis gelegt. Wie Radio F.R.E.I. heute berichtet, ist der Umbau nicht mehr in der aktuellen Haushaltsvorlage vorgesehen. Einzig die umstrittene Rasenheizung, verbunden mit Baukosten in Höhe von 800.000 EUR, wird wohl eingebaut. Damit würde der RWE dann ein wichtiges Kriterium für die zweite Fußballbundesliga erfüllen. Mittlerweile ist allerdings auch Herrn Rombach klar geworden, dass man sich derzeit eher um einen Nicht-Abstieg denn um einen Aufstieg in eine höhere Liga kümmern sollte:
Weil wir ja nächstes Jahr hoffentlich noch wieder in der 3. Liga spielen werden.
Erfurt unterlag zuletzt am Mittwoch gegen Osnabrück mit 1:3 und belegt in der Tabelle derzeit mit 42 Zählern Rang 14.
Es muss zwar erst mal nichts heißen (siehe J%&a); jedenfalls trägt Erfurts neuer Trainer Stefan Emmerling einen anständigen Haarschnitt.
Nach Informationen von MDR 1 RADIO THÜRINGEN trennt sich
Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt mit sofortiger Wirkung von
Trainer Rainer Hörgl.
So, toll. 0:3. Jetzt hat J&%a seine Revanche. Und offenbar auch noch verdient. Wenn man den Kommentaren vom Erfurter Fanradio glauben darf. Jetzt steht es 37:37 in der Derbybilanz und in der verbotenen Stadt haben sie zweitnah ein Feuerwerk abgebrannt. Danke, ihr Luschen!
Nur mal zur Erinnerung!