Archiv für die Kategorie ‘Software’

Ungarisch lernen – mit Style

Mittwoch, 13. Januar 2010

Trotz geringer Wahrscheinlichkeit; falls ein hier Mitlesender vor hat, Ungarisch zu lernen: Die Seite ungarische-sprache.de ist ein hervorragender Einstieg in die Wunderlichkeiten der finno-ugrischen Sprachfamilie.

Über die Farbgestaltung der Seite lässt sich natürlich streiten. Da mich so viel #00FF00-Grün beim Lesen stört, habe ich ein kleines User-Stylesheet gebastelt, wodurch die Seite einiges an Usability gewinnt.

Für das Stylesheet braucht man Firefox und das Stylish-Addon. Nachdem das Addon installiert ist, wählt man die Seite aus, klickt unten rechts auf das kleine „S“, „Style erstellen > für ungarische-sprache.de…“ und pastet dort den folgenden CSS-Code hinein (zwischen <pre> und </pre>:

Thunderbird 3 mit Schönheitsfehler

Montag, 14. Dezember 2009

Seit ein paar Tagen gibt es den Open Source E-Mailclient Thunderbird in Version 3.0 zum download. Ich hatte mir das Update bereits letzte Woche installiert und sofort fiel mir ein markanter Fehler auf: die Kompaktansicht des E-Mailheaders fehlte. Besonders schlimm sah das zusammen mit dem Noia-Theme aus. Zum Glück hilft hier ein entsprechendes Addon, das das kleine Expand-Symbol wiederherstellt.

Noch ein Wermutstropfen: Die Kalendererweiterung „Lightning“ funktioniert, da selber erst bei 0.9, nur mit Thunderbird 2.x Auch hier kann man sich aber bereits eine 1.0pre heruntersaugen – und der Kalender ist wieder am Start.

Edit: Der Lightning-Link funktioniert jetzt.

Geniale Toolsammlung: LiberKey

Dienstag, 01. Dezember 2009

Das kennt jeder Windows-Nutzer: Irgendwann wird das System langsam und fehleranfällig, so dass man um eine Neuinstallation oft nicht herum kommt. Damit verbunden ist neben der reinen Installation des Betriebssystems natürlich auch das Wiederherstellen der vielen kleinen Helferlein, die man sich über die Zeit so installiert hat. Möglicherweise sind auch die mit Schuld am allmählichen Zusammenbruch von Windows. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt man, indem man sich das kostenlose LiberKey installiert.

LiberKey ist eine kostenlose Toolsammlung, die ohne größere Systemeingriffe eine ganze Reihe von Tools mitbringt. LiberKey kann auf der Festplatte, in verschlüsselten Containern oder auf einem USB-Speicherstick installliert werden. Die Programme werden ähnlich wie bei anderen auf den portablen Betrieb ausgelegten Toolcontainern nicht direkt im Windows des Nutzer-PCs installiert, sondern laufen autark nur in der LiberKey-Umgebung. Clever: Man kann temporäre Dateiverknüpfungen anlegen, so dass z.B. MP3-Dateien nur dann mit AIMP geöffnet werden, wenn LiberKey läuft und sonst mit dem Mediaplayer oder irgend einem anderen lokal installierten Abspieler.

Man hat die Auswahl zwischen verschiedenen Paketen (klein, mittel, groß), aber kann diese jederzeit nach Belieben erweitern oder reduzieren und so an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ich finde LiberKey großartig, denn man muss nicht ewig installieren, bis man sein altes Programmset wieder beisammen hat. Und sollte man doch mal zu einer Windows-Installation gezwungen sein, kopiert man einfach den kompletten LiberKey-Ordner und schon sind alle Helferlein wieder an Bord!

Domspitzen Speed-Boost

Donnerstag, 26. November 2009

Mich hat schon seit längerem gestört, dass Domspitzen für den Seitenaufbau merklich zu lange braucht. 5-7 Sekunden sind selbst bei einem preiswerteren VServer nicht zeitgemäß. Also habe ich mal wieder ein wenig rumgebastelt. Hier meine Erkenntnisse:
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Digitalfotos automatisch verkleinern

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Da mich das gerade beschäftigt hat; aktuelle Digitalkameras mit 8 Megapixel oder mehr schreiben, trotz JPG, schon gern mal 3 MB große Fotos auf die Speicherkarte. Das kann beim Versenden per E-Mail schon mal Probleme geben, da viele Maildienste Dateianhänge limitieren. Wer nun nicht jedes Bild einzeln verkleinern möchte oder ein entsprechendes Stapelverarbeitungsprogramm zur Hand hat und Thunderbird benutzt, dem hilft jetzt dieses clevere Add-On.

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

Dienstag, 29. September 2009

Eigentlich hätten nur die Teilnehmer des jährlichen Microsoft Venture Capital Summit davon erfahren sollen. Doch einer von ihnen plauderte bei Twitter über Steve Ballmers Schelte am hauseigenen Windows Mobile 6.5. Dieser Kurzfassung ist zu entnehmen, dass der Software-Riese es bei seinem mobilen Betriebssystem „vergeigt“ habe („screwed up“).

Und Recht hat der Mann! Windows Mobile ist für mich übrigens Kandidat No. 1, das unsägliche Windows ME vom Thron der schlimmsten M$-Applikationen zu stürzen. Wobei es deutlich seltener abstürzt 😉

Via Heise.de

Apfelmus

Sonntag, 27. September 2009

Ab heute finde ich Apple doof. Habe ich gerade beschlossen. Da will man einem Freund ein Geburtstagsgeschenk bereiten und sein brandneues iPhone 3GS unlocken… was sich als Mammutaufgabe entpuppt.
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Bunt ist der Link, klick ihn geschwind (2)

Samstag, 26. September 2009

Heute wird es wieder technisch, genauer gesagt geht es um mobile Geräte.

Telefondaten sichern mit MyPhone
Ich durfte ja letztens eine Art Handy-Supergau erleben, als nach dem Synchronisieren meines Smartphones alle Kontakte und Termine futsch waren. Dagegen hilft nur: Backups machen! Zum Beispiel mit Microsofts Backup-Service MyPhone. 200 MB Speicherplatz stehen im Netz zum Sichern von Kontakten, Kalendereinträgen und sogar Multimediadaten zur Verfügung. Und sollte das Handy beim Synchronisieren doch mal etwas wichtiges löschen, gibt es bei MyPhone sogar eine Art Papierkorb, in dem die gelöschten Objekte gefunden werden können! (Voraussetzung: Enderät mit Windows Mobile ab 5.0)

SmartPhone mit Google synchronisieren
Kontakt- und Kalenderdaten mit Googlemail bzw. Calendar zu synchronisieren, war bisher eher umständlich und nur über eine Kombination aus Nightly Builds von Thunderbird, Lightning und anderen AddOns möglich. Google arbeitet aber fleißig an einer Lösung und bietet mit GoogleSync nun sogar einen Push-Dienst zum Abgleich von Telefondaten. Zumindest für diejenigen, die mit einer Datenflatrate gesegnet sind, denn um den Push-Service zu nutzen, muss man natürlich online sein! (Voraussetzung: iPhone oder Windows Mobile ab 5.0)

TrueCrypt / PortableApps: Sicher & systemschonend
Da ich ja nun auch mit einem Netbook unterwegs bin, habe ich mir Gedanken über Datensicherheit im Verlustfall gemacht. Dabei kam mir die Idee, schützenswerte Daten und Applikationen in einem TrueCrypt-Container zu betreiben. Mit Hilfe von PortableApps geht das recht einfach. Dort läuft dann z.B. Thunderbird, Foobar 2000, VLC und OpenOffice. Die Vorteile dieses Setups: 1. Wenn man das Netbook doch einmal verliert, sind die sensiblen Daten wohlbehütet und verschlüsselt vor unberechtigtem Zugriff geschützt; 2. Da PortableApps das Betriebssystem in Ruhe lässt, reduziert man den Datenmüll in Form von DLLs und unnützen Registry-Einträgen, die das System ausbremsen. (Voraussetzung: Windows ab 95 bzw. Wine bei Linux-Systemen für PortableApps)

Nur die harten…!

Mittwoch, 23. September 2009

Das Computerspiel Lose/Lose zerstört zufällig ausgewählte Dateien auf dem Anwendersystem und im Extremfall sich selbst! Ja, das ist nichts neues, das können Spiele mit Starforce Kopierschutz schon länger. Aber MIT Ansage… das ist neu!

Via Golem

Ein Kreuz mit dem Kreuz

Mittwoch, 23. September 2009

Sollte ich irgendwann einmal eine Doktorarbeit schreiben, wird die vermutlich die Ikonographien von Stalins Sowjetunion, Hitlers Deutschland und der katholischen Kirche gegenüberstellen. Immerhin haben die Nazis, wenn man es mal nüchtern betrachtet, was hierzulande ja auch nicht ganz ohne ist, eine prägnante Corporate Identity aufgebaut, die zu ihrer Zeit an Bekanntheit höchstens noch vom Kreuz der Christen übertroffen wurde. Selbst 66 Jahre nach der Machtergreifung der NSDAP unterliegt die öffentlichen Darstellung von Nazi-Symbolik in Deutschland strengen Auflagen und wird in der Regel nur im geschichtlichen bzw. Bildungskontext geduldet. Folgerichtig wurde z.B. das legendäre Computerspiel Wolfenstein 3D seinerzeit nicht wegen der expliziten Darstellung von Gewalt indiziert, sondern wegen der flatternden Hakenkreuzfahnen und Führergemälde. Activision Blizzard wollte nun offenbar denselben Fehler nicht zwei Mal machen und ruft die aktuelle Version des Ego-Shooters vorsichtshalber wegen gerade mal eines kleinen Hakenkreuzes aus dem Handel zurück.