Archiv für die Kategorie ‘Schabernack’

Kreisverkehr Fail

Freitag, 07. Januar 2011

Es muss nicht immer eine 3m hohe Rabatte sein, die das Zentrum eines Kreisverkehrs markiert. Was sich die Erfurter Verkehrsplaner allerdings bei dieser Konstruktion gedacht haben, wird wohl ein Mysterium bleiben…

So sind wir (3)

Sonntag, 26. Dezember 2010

Ein Streit um heruntergefallenen Schnee hat für zwei Erfurter im Krankenhaus geendet.

Via Bild-Online

Ruhe bewahren, Herr Assange

Freitag, 03. Dezember 2010

Gute Nachrichten für den “Staatsfeind Nr.1 der USA im Internet”: Sarah Palin, bekennende Unterstützerin Nord-Koreas, möchte Julian Assange mit derselben Hartnäckigkeit verfolgen, wie die Taliban und Al Quaida. Dann ist ja gut. Anderen Staatsfeinden sind sie ja auch schon seit Jahren dicht auf den Fersen

“Cablegate” bei Pro7

Montag, 29. November 2010

Damit ich die “Simpsons” nicht verpasse, nehme ich gelegentlich die sog. “Pro7 News” um 18.00 Uhr mit. Dass es sich hierbei um alles andere als ein Nachrichtenformat handelt, wissen wir, seitdem einst die Trennung der Mädchenband “Tic Tac Toe” als Top-Nachricht an erster Stelle verlesen wurde.

Ein Meisterstück in Sachen Meinungsmache bot die sog. “Redaktion” heute zum Thema Cablegate: “Der 11. September der Diplomatie” – so bezeichnet Pro7 die Veröffentlichung der Botschaftsnotizen durch Wikileaks. Was folgt, hat man wohl aus dem Spiegel und der BILD abgeschrieben (Anmerkungen zu Merkel, Westerwelle, Schäuble, Niebel, Seehofer und zu Guttenberg). Danach folgt ein wenig “Background” – was Wikileaks eigentlich ist und wer dahinter steckt.

Demnach sei Wikileaks mittlerweile “Staatsfeind Nr. 1 der USA im Internet”. Julian Assange, “einer der Mitbegründer” sei “per Haftbefehl gesucht und untergetaucht” (Hintergrund), was im Kontext der Berichterstattung so klingt, als hätte der Haftbefehl direkt etwas mit seinen Aktivitäten für Wikileaks zu tun. Zum Nachtisch weist Universalmedienexperte Joe Groebel darauf hin, die Veröffentlichungen würden “definitiv Menschenleben gefährden” – freilich, ohne diese Aussage im Kontext der gestern veröffentlichten Dokumente zu belegen.

Ich hoffe, Simpsons-Fans sind kritisch genug, solche “Nachrichten” zu hinterfragen.

PS: ACHTUNG! Die “Pro7 News” sind noch das wesentlich harmlosere unter den vorgeblichen Nachrichtenformaten. Bei RTL2 werden die Meldungen der Woche mittlerweile gerappt!

Update zur "Horrorliste" 2.0

Montag, 27. September 2010

Die FDP sucht gerade ihr Rückgrat:

FDP-Generalsekretär Christian Lindner ist verärgert. “Das wird so nicht kommen”. Für seine Partei gelte der Koalitionsvertrag, erklärte er dieser Tage.

Na wir werden sehen. Ich wette darauf, dass sie wieder umfallen werden und dafür dann vielleicht die geminderte Hotelmehrwertsteuer opfern.

Via Spiegel.de

Ilse's Honeypot

Sonntag, 27. Juni 2010

Qbi hat herausgefunden berichtet, dass die Website der Oberdatenschützerin Aigner-Ilse potentiell Schadcode verbreitet. Na Bravo!

Bizarr: Ed Hardy Beverage

Dienstag, 27. April 2010

Das Label “Ed Hardy” hat seit 2004 eine sagenhafte Markenkarriere hingelegt. Zunächst als überteuerte Promi-Ware an den Markt herangetragen, erlangte das Label von Christian Audigier schnell den Status als Unterschichtenmarke No. 1. In zunehmendem Maße wurde die Produktpalette erweitert, so dass mittlerweile neben profanen Klamotten “Ed Hardy”-Schuhe, Taschen, Bettwäsche, Sonnenbrillen, Parfum und sogar Schnellhefter die Vollmontur ergänzen.

Wer nun denkt, das war’s schon: Fehlanzeige. Wie wäre es mit “Ed Hardy”-Bier? Oder Sekt?

m(

Update
: Nicht zu vergessen; Ed Hardy Lufterfrischer

Urheberrechtsabgabe auf Speichermedien

Dienstag, 20. April 2010

Ja, das ist an sich ein alter Hut… da unterstellt wird, man benutze Leermedien wie Kassetten, CD-Rohlinge usw., um dort Raubmordkopien Privatkopien abzulegen, muss der Produzent dieser Datenträger Penunzen an die MI abdrücken. Wenn man nun aber einerseits den verzweifelten Kampf der MI um’s Überleben (!!!eins!11ELF) in Form von Three-Strikes, Deep-Packet-Inspection und dem ganzen anderen Schabernack betrachtet und andererseits hört, wie unverschämt sich die Verwerter nun bei den Neuverhandlungen der Abgaben hin stellen, kann man nur noch… ach, Worte gibts dafür nicht

m(

Weil wir ham's ja: eigene Schriftart für Stadt Erfurt

Sonntag, 18. April 2010

39,00 $ – so viel kostet eine Arbeitsplatzlizenz für eine neue Schriftart (“Werk”), die sich die Stadtverwaltung Erfurt gerüchteweise gerade leistet hat. Bei knapp 31.000 Angestellten macht das gute 120.000 $ an Kosten. Dazu kommt der Migrationsaufwand; und nicht zu vergessen die verlorene Arbeitszeit – denn wie man hört, macht der Corporate Font ziemlichen Ärger (klar, ihr Spezialexperten; wenn man proprietäre Schriftarten in Emails verwendet). Nur gut, dass der Jugendarbeit gerade mehr als 1 Mio. EUR im Haushalt gestrichen wurden. Doppeldaumen!

m(

Kennt jemand noch ein paar Details zu der Geschichte? Im Netz findet man dazu nämlich – gar nix!

Edit: Hach unser Freund, die Multiplikation; und das trotz polytechnischer Ausbildung ;-) Natürlich wären 1,2 Mio. $ zu entrichten, wenn jeder der 31.000 Angestellten der Stadtverwaltung einen PC-Arbeitsplatz besäße und sich die Schriftart installieren müsste. Letztendlich ist die Summe nicht das Entscheidende, sondern dass hier für irgend einen Marketingmumpitz Geld zum Fenster hinaus geworfen wird!

Von Gauklern und Scharlatanen

Mittwoch, 14. April 2010

Mein Skype-Begriff des Tages ist heute das schöne Wort “Scharlatan”. Es entstammt dem Italienischen (“ciarlare” = beschwatzen, jmd. etw. aufschwatzen1) und bezeichnet einen Schwindler, Schwätzer oder Quacksalber. Damit ähnelt der Scharlatan in seiner Bedeutung der des Gauklers (gaukeln = gougolôn [althochdt.] = “sinnlose oder spielerische Bewegung machen”2).

Gaukler und Scharlatan mögen als Begriffe heutzutage etwas aus der Mode gekommen sein. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch genug solcher Menschen; sie begegnen einem täglich. Zum Beispiel bei der Arbeit, wo sie jede Menge Schaden anrichten können. Der Scharlatan wieselt sich geschickt durch’s Leben. Im Laufe seines Lebens hat er gelernt, Kompetenzen zu simulieren. Das macht er z.B. durch seine Kleidung, durch aufgeschnapptes Halbwissen und gezieltes “Networking”. Denn als Selbstdarsteller liebt er natürlich jedwede Form der Präsentation und besonders virtuelle Netzwerke wie XING, Facebook oder MySpace. Sicher habt ihr auch gerade bestimmte Gesichter im Kopf und ärgert euch, dass Scharlatane mit ihrer Masche viel zu oft Erfolg haben. Aber tröstet euch – irgendwann wird jeder Scharlatan enttarnt. Garantiert!