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Gadgets Galore: Media-Heimvernetzung mit der Synology DiskStation

Freitag, 07. November 2014

Seit einiger Zeit bin ich Besitzer einer Synology DiskStation – einem NAS mit Mediacenter-Funktionalität. Nach umfangreicher Recherche fiel die Wahl auf eine DS214play.

Die Herausforderung: Musik und Filme drahtlos – und überall im Haus auf allen Endgeräten

Auf die genuine Aufgabe von NAS-Geräten als zentrale Dateiserver möchte ich hier nicht weiter eingehen, vielmehr soll es um die Mediaserverfunktionen gehen. Meine Anforderungen an eine Mediaserver- und Speicherlösung waren folgende:

  1. Endgeräte-unabhängiger Standort
  2. ordentlich Speicherplatz
  3. Datensicherheit
  4. UPnP / DLNA-Kompatibilität
  5. Unterstützung möglichst vieler Audio- und Videoformate
  6. drahtlose Bereitstellung von Medieninhalten
  7. Musikhören ohne PC und TV mit Hilfe der existierenden HiFi-Komponenten in allen Räumen

Die Punkte 1-3 erfüllen heutzutage die meisten angebotenen NAS-Lösungen, Punkt 2 ist sowieso eher eine Geldfrage; mit einem 4-Bay NAS bestückt mit 4×3 TB Festplatten nähert man sich gern der 1.000 EUR Grenze. Punkt 1 ist insofern nicht uneingeschränkt umsetzbar, da wenigstens zwischen dem NAS und dem Router eine kabelgebundene Verbindung bestehen sollte, was aber für mich kein größeres Problem darstellte. Datensicherheit ist ein etwas schwammiger Begriff, hier sollte man zwischen Datenintegrität (realisierbar durch RAID-Betrieb) und Schutz vor unerwünschten Zugriffen unterscheiden. Letzterem Thema könnte man sich umfassend auf technischer und philosophischer Ebene nähern; an dieser Stelle reicht der Hinweis, dass man ein NAS besser nicht im Internet verfügbar machen, auf stets aktuelle Firmware und solide Passwörter achten sollte.

Herausfordernd waren am Ende tatsächlich die Punkte 4-7. Und hier ist es weniger schwierig, einen Medieaserver zu finden der Standardprotokolle spricht (4), sondern vor allem der letzte Punkt bereitete mir lange Zeit Kopfzerbrechen.

Die Lösung: Cleverer Mix aus Endgeräten

Zu bespielen sind im Einzelnen:

  • ein recht aktueller Samsung Smart TV
  • ein 5.1 Receiver (mit HDMI Eingängen)
  • ein 5.1 Receiver (ohne HDMI Eingänge)
  • ein etwas älterer Philips LCD-TV
  • mobile Endgeräte (Android-Smartphones)

Samsung TV

Als überraschend einfach stellte sich das Ansteuern des Samsung TV heraus. Zum Einen gibt es da die Samsung SmartTV App DSVideo von Synology, die ich nach ein paar Startschwierigkeiten nunmehr allen Besitzern eines geeigneten TV uneingeschränkt empfehlen kann. Die App spielt eine ordentliche Anzahl von Videoformaten direkt von der Syno (wie sie liebevoll von ihrer Fangemeinde genannt wird) auf den Samsung, wenngleich der integrierte Mediaplayer des Fernsehers immer noch die Nase vorn hat. Warum, hat sich mir übrigens bis heute nicht vollständig erschlossen.

5.1 Receiver (mit HDMI Eingängen)

Hier wurde die Sache schon kniffliger. Mit Boardmitteln (der Receiver verfügt über keinerlei Netz-Anbindung) klappte es nicht. Natürlich ließ sich der Ton über den Fernseher auf den Receiver schleifen, aber das ganze sollte auch ohne TV funktionieren. Die Lösung war ein Google Chromecast Stick. Dabei half der glückliche Umstand, dass es für Android-Geräte Synology-Apps gibt, die Chromecast ausdrücklich unterstützen. Demnach sieht das Konstrukt am Ende so aus: Chromecast im HDMI-In des Receivers, bestromt mit Netzteil was aus Öko-Gründen mit einer der Schaltsteckdosen des Receivers verbunden ist. Die Ansteuerung passiert über die DSAudio App von Synology. Dadurch kann der TV aus bleiben. Zudem hat der Chromecast den charmanten Vorteil, jegliche Browserinhalte eines Chrome vom PC empfangen zu können. Ohne an der Stelle auf halb-legale Film- und Serienangebote verweisen zu wollen, aber das eröffnet einem natürlich vielerlei Möglichkeiten. Youtube-Videos kann der Chromecast natürlich auch, aber das hätte der Samsung ohnehin schon alleine hingekriegt.

5.1 Receiver (ohne HDMI Eingänge)

Da besagter Receiver mit dem Philips-TV verbunden ist, war das Mittel der Wahl hier zunächst ein zweiter Chromecast. Dadurch war auch gleich diese Anbindung umgesetzt, nur: Musik hören ohne den TV zu nutzen funktionierte so nicht. An dieser Stelle kam dann ein Raspberry Pi ins Spiel. Dieses clevere, kleine Gerät das sich in der Preisliga der Chromecasts bewegt ist eigentlich ein Linux-PC mit HDMI- und Audioausgang. Mit einem installierten Raspbmc erhält man einen vollwertigen, sogar HD-fähigen Mediaplayer, der sich ebenfalls mittels DLNA direkt durch die Synology und damit mit Hilfe der Android-Apps bespielen lässt. An sich ist dadurch sogar der zweite Chromecast überflüssig geworden, jedoch als Backup-Lösung (drahtlos zickt der Raspy noch etwas) nicht ganz doof.

Probleme

Auch in diesem Setup ist am Ende nicht alles eitel Sonnenschein, aber das ist angesichts der riesigen Zahl an möglichen Medienquellen und unterschiedlichen Geräten und Plattformen auch systemimmanent. So verweigert insbesondere der Chromecast bei einigen Videoformaten den Dienst (HD MKVs, DivX), das kann dann wiederum der Raspy gut abfangen, der im Moment allerdings gern seine WLAN-Verbindung verliert. Hier hilft evtl. ein anderer WLAN Empfänger, das wird demnächst getestet. Schön wäre auch die Möglichkeit Musik synchron in mehreren Räumen zu spielen. Am ehesten wäre hier wohl Synology am Zug, indem man das Abspielen an mehrere Player gleichzeitig ermöglicht. So lange kann man sich behelfen, indem man die Abspielgeräte mit jeweils einem eigenen Smartphone ansteuert, aber wirklich synchron ist das dann natürlich auch nicht. Nach wie vor problematisch ist auch die Nutzung von Amazon Prime Video. Nachdem Amazon nun auch einen eigenen Chromecast-ähnlichen Stick vorgestellt hat, ist eine zeitnahe Lösung noch unwahrscheinlicher geworden. Ein Lichblick ist vielleicht die App PrimeCast, die das Anschauen von Prime-Videos auf Android-Geräten möglich machen soll.

„Oh mein Gott es ist die Natur und sie kommt direkt auf mich zu!“

Mittwoch, 01. Mai 2013

Wenn Mann einen Plan macht, dann wird dieser Plan in die Tat umgesetzt. Basta! Mein Plan für den 1. Mai war das Umfahren des Hohenwartestausees im schönen Thüringer Wald. In Ermangelung willfähriger Mitstreiter beschloss ich, das Projekt im Alleingang zu bewerkstelligen. Ein Mann, ein Bike, ein GPS. OK, außerdem Fruchtriegel, Regenjacke, Ersatzschlauch, Verbandszeug, 2 Trinkflaschen mit Powerlimo, natürlich ein Helm und Funktionskleidung. So sollte das Ganze am Ende aussehen. Sollte.

Nun sind 54 km mit 1.300 Höhenmetern für einen semi-trainierten Menschen wie mich schon eine Ansage, weshalb ich für die 45 km bis zum Start der Route den PKW wählte. Wider besseren Wissens versuchte ich, mein Bergrad ohne Zerlegen in den Kofferraum zu bekommen. Das schlug nicht nur fehl sondern verursachte auch eine schmerzhafte Hautverletzung. Da, wo es weh tut. Die Stelle, mit der der Daumen beim Fahren am Lenkergriff aufliegt. Da ich nun überhaupt keine Lust hatte, die Bremsen aufzufriemeln (fahre traditionsbewusst V-Brakes) entschied ich mich stattdessen für den Dachfahrradträger. Die Montage desselben verursachte denn auch die zweite schmerzhafte Hautverletzung. Zur Abwechslung an der linken Hand aber an wesentlich unkritischerer Stelle. Dafür hat es herrlich geblutet. Schlussendlich war der Trailesel verstaut.

Notiz an mich: Ich brauche ein größeres Auto! Mit riesigem Kofferraum! Einen verdammten X3, nein einen X5, nein einen motherfucking Volvo XC 90!

Nun ist der neuzeitige Jetztmensch durch technologischen Kikifax verwöhnt. Er neigt dazu, sein Gehirn abzuschalten wenn sich dafür vermeintlich adäquater Ersatz findet. So geht es mir mit den Navis. Da es zu einfach gewesen wäre, sich die Strecke vorher in diesem „Internet“ anzuschauen, lies ich das Gerät nach „Hohenwarte“ suchen und begann meine Reise mit einem beherzten Tritt aufs Gas. Nun zicken diese Geräte ja gern rum. Meins hatte heute so einen Tag und positionierte sich stur 300-500 Meter links von meiner eigentlichen Position. „Kriegt sich schon ein“ dachte ich so bei mir und fuhr in eine Richtung, die mir sinnvoll erschien. Kurz vor Stadtroda ging ich in mich und versetze dem Navi einen Reset. Mit korrekten GPS-Daten versehen wurde dem Gerät und mir plötzlich klar, dass der Weg Richtung Saalfeld über Kahla führt was selbst ich ohne Elektronik im Stande bin zu finden. Danke Hirn für die kleine Extrarunde, es sollte nicht die letzte sein.

Notiz an mich: Verlass dich niemals auf die Technik (1)! Sie lässt dich im Stich!

Unterwegs bemerkte ich, dass der Tank reichlich knapp gefüllt war. Aus unerfindlichen Gründen hatte ich die Kreditkarte zu Hause gelassen und nur ein paar Euro für eine mögliche Rast eingepackt. Als ob es dem Rucksack nicht egal wäre, ob da ein Portemonnaie drin steckt oder das Geld im integrierten Funktionsgeldbeutel verstaut ist.

Notiz an mich: Nimm immer ausreichend (!) Bargeld und eine Kreditkarte mit

Für ein paar Schluck Diesel hätte das Geld schon gereicht, deshalb fuhr ich erst mal weiter Richtung Talsperre. Dort angekommen erspähte ich auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz ein gebührenpflichtiges Wassercloset. Die zwei Kaffee und die Flasche Wasser forderten ihren Tribut. Leider belagerten 10 Opas das stille Örtchen. Ich verkniff mir also mein Bedürfnis und schwang mich endlich auf mein stolzes Ross. Mein Westhandy sollte mir den Weg zeigen, was es zunächst auch tat. Schon nach wenigen hundert Metern bemerkte ich, dass der Routenautor ein Freund der Naturpfade war; schon befand ich mich mitten im Wald. Nun denn, ich hatte die Stollenreifen aufgezogen und war es nicht die Idee von Gary Fisher und Co., mit einem Bergfahrrad abseits der Straßen zu radeln? Die recht fahrbare Piste war nur leider plötzlich einfach zu Ende. Mein Westhandy verriet mir, dass ich vorher hätte abbiegen müssen. Da, wo kein Weg war. Nun spricht man ja auch vom Radwandern, weshalb ich schiebenderweise den direkten Pfad über einen ziemlich steilen Hang wählte. Irgendwann hatte ich den Planpfad wiedergefunden.  Bis, ja bis mein Zaubertelefon jeglichen Kontakt zum dort miserabel ausgebauten Vodafonenetz verloren hatte. Damit begann das eigentliche Abenteuer.

Notiz an mich: Verlass dich niemals auf die Technik (2)! Sie lässt dich auf jeden Fall im Stich!

20130501_145026-aMich grob an der immer sichtbaren Wasserfläche orientierend bahnte ich mir den Weg über unwegsame Waldpfade, die freundlicherweise kurz zuvor von schwerem Waldgerät präpariert worden waren. Irgendwann gestand ich mir ein, dass weder meine Kondition noch meine Bereifung ein sinnvolles Weiterfahren zuließen. Also schieben. Nachdem ich dann wieder einige sehr idyllische Sackgassen erforscht hatte, entdeckte ich ihn: den „Hohenwarte Stauseeweg“. Das ist so ein Wanderweg, der durch die bekannten bunten Markierungen an den Bäumen gekennzeichnet ist. WENN er denn gekennzeichnet ist! Das war nämlich insbesondere an diversen Kreuzungen nicht der Fall. Also ging es weiter der Nase nach. Mein westdeutsches Schlautelefon hatte sich mittlerweile total aufgehängt. Danke danke danke! Doch wie durch ein Wunder stieß ich immer wieder auf den Hohenwartepfad und lernte, dass es neben den sogenannten „Singletrails“ auch noch die 1/2-Singletrails gibt. Links Wand, rechts 50m Gefälle und dann Wasser. Für Leute wie mich, die ihr Leben eigentlich ganz gut finden absolut unbefahrbar. Also: wieder schieben. Das war auch ganz OK, bis mir eine 47-köpfige Wandergruppe entgegen kam. Man sah mir die Strapazen der zurückliegenden 25 km wohl an und ließ mich unter gut gemeinten Ratschlägen („da hinten wirds eng, Großer“ – no Shit, Sherlock!) passieren. Aber wenigstens sah ich nun alle paar Meter die entscheidenden Markierungen und stand plötzlich auf einem Campingplatz. Dort waren dann keine Markierungen mehr. Meine Geschlechtsgenossen kennen das sicher: Man fragt nicht. Nein, man kriegt das alleine hin! Ich hatte mittlerweile aber keinen Bocke mehr mein Testosteron zu verbreiten und deshalb sprach ich einen jungen Mann mit Ronny Mike-Frisur an, wo der ominöse Pfad denn weiterginge. Es handelte sich um einen Homo Thuringis nixverstehis. Obgleich mir die Vokalharmonik bekannt vorkam, verstand ich nur „dahoch“, „musstdie Fährenehmen wennsefährt weilwillstjarüber“, „de Brücke isweg“ und „nur 10 Minuten vonhier“. Nach weiteren 2 km Singletrail entdeckte ich sie. Ich beschloss, den guten Rat des Einheimischen zu beherzigen und mich von der Bockenburger Fähre auf die andere Seite des Stausees bringen zu lassen. Die erste vernünftige Entscheidung des Tages.

Notiz an mich: Wenn du nicht weiter weißt, frag jemanden. Auch wenn du ihn nicht verstehst!

20130501_145046-aAuf der anderen Uferseite überraschte mich eine Tafel mit Wanderkarte. Dort war sogar ein richtiger Radweg vermerkt, der mich augenscheinlich zum Ziel meiner Reise führen könnte. Ich versuchte mir einige Wegpunkte zu merken. Zettel und Stift wären praktisch gewesen, denn mein zuvor voll geladener Weltraumkommunikator erfreute mich nach einem Neustart mit der Nachricht, dass der Akku gleich leer ist. Notiz an mich: Verlass dich niemals… naja ihr wisst Bescheid. Euphorisch trat ich in die Pedale und freute mich über die Weg-Beschilderung, die natürlich wieder einen entscheidenden Fehler hatte: Sie fehlte an den neuralgischen Punkten. Endlich hatte ich einen der Orte gefunden, den ich mir von der Wandertafel gemerkt hatte. Sehr zu meinem Ärgernis zeigte der nebenstehende Wegweiser auf einen Ort, aus dem ich kam. Charmanterweise in zwei entgegengesetzte Richtungen (ich hätte das fotografiert aber das Multifunktionsmobiltelefon… is klar ne) Ich erinnerte mich an die Lektion mit dem Fragen, und fragte. Der freundliche Anwohner hatte denselben unverständlichen Slang wie Zeltplatz-Mike aber doch entnahm ich seinen Worten den entscheidenden Hinweis. Mein Flachlandthüringerherz hüpfte vor Freude, als ich nachdem ich nur 2 km bergauf in die Richtung zurück musste aus der ich gekommen war den legendären Radweg wiederentdeckt hatte und der Ort Hohenwarte dort ausgeschildert war. Zum Glück hatte ich kurz zuvor noch meinen letzten Fruchtriegel gemampft und strampelte nun erschöpft aber frohen Mutes meinem Ziel entgegen. Auf asphaltierter Piste, die ich nach dem ganzen Matsch, den Selbstmördertrails, den stacheligen Himbeersträuchern und verdammt rutschigen Querwurzeln sehr schätzte. Fast hätte ich den Parkplatz verfehlt, auf dem mein Heimbringer stand und noch eine Runde angetreten. Das nächste Mal vielleicht.

Route: http://goo.gl/maps/H3k2V (die Lücke entstand durch den Reboot des Hellphones)

XAMPP, Apache, Skype

Dienstag, 21. September 2010

Mal etwas technisches: Falls ihr euch wundert, warum XAMPP den Apachen nicht starten mag (XAMPP Light 1.7.3, Windows 7), macht mal Skype zu und startet den Apachen. Wenn der läuft, kann man auch Skype wieder anwerfen. Ich frag jetzt mal nicht nach dem „Warum“… m(

PS: Wer sich jetzt fragt „Was ist denn bitte XAMPP und was hat das mit Indianern zu tun?“ – bitte weiter gehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Pimp my WordPress

Donnerstag, 10. Juni 2010

Unser Domspitzen-VServer ist ja in der Tat nicht der Schnellste. Auf jeden Fall ist der Datenbankserver ein eher gemächlicher Zeitgenosse. Kommen dann noch datenbankintensive Plugins dazu, kriegt man gern mal 5 Sekunden Wartezeit auf eine Seite.

Ich habe folgendes versucht, um WordPress schneller zu bekommen:

  • Datenbank (= Artikelbackup) über die WordPress Boardmittel erstellt
  • alte Datenbank komplett gesichert und dann gelöscht
  • Neues WordPress „from Scratch“ aufgespielt mit neuer DB
  • die alten Artikel importiert – das hat den Vorteil, dass die Änderungshistorie aus der Datenbank raus ist
  • einen strengen Blick auf die installierten Plugins geworfen und im Zweifel deaktiviert (Google XML Sitemaps war z.B. einer der Bremskandidaten)

Das hat zunächst einen echten Performanceschub gebracht, der aber leider nicht von Dauer war. Schließlich habe ich mich etwas intensiver mit dem Thema WordPress Caching beschäftigt und bin dabei auf das Plugin WP-Supercache gestoßen. Durch das Plugin werden die Artikel- und Inhaltsseiten hart als HTML-Files gecached und statisch ausgeliefert, an Stelle jedes Mal die Datenbank zu fragen.

Das Plugin lässt sich leider nicht einfach aktivieren; sondern man muss vorher diverse Zugriffsrechte ändern und zurückändern, Code in die .htaccess schreiben – aber schließlich lief der Laden.

Nun wird bei jedem erst Zugriff auf einen Artikel/ Seite eine Cache-Version davon angelegt und dem nächsten Besucher statisch ausgeliefert (Ausnahme: Man kommentiert oder ist angemeldet). Bei Blogs mit sehr viel Traffic kann man sich nun zurücklehnen und warten, bis das ganze Blog durchgecached ist. Da ich ein ungeduldiger Mensch bin und nicht so viel Traffic anliegt, habe ich mir fix einen Cache-Trainer gebaut. Dazu benötigt man (Basis: Windows):

  1. Zunächst richtet man das Sitemaps-Plugin ein und erstellt sich eine brandneue XML-Sitemap.
  2. Nun ruft man diese Sitemap im Browser auf: [URL_DES_BLOGS]/sitemap.xml
  3. Den Inhalt der Sitemap kopiert man in Notepad rein und von dort aus in eine leere Excel/Calc-Tabelle (erfahrungsgemäß entfernt das unnütze Steuerzeichen)
  4. Schmeißt die oberen und unteren Zeilen raus, entfernt alle Spalten außer der ersten
  5. Schreibt in die zweite Spalte in die erste Zeile folgende Formel: =VERKETTEN(„wget.exe –spider „;A1) und zieht die Zelle runter bis zur letzten Zeile. Ihr solltet nun in der zweiten Spalte so etwas wie „wget.exe –spider [URL_DER_BLOGARTIKEL]“ stehen haben
  6. Kopiert die ganze zweite Spalte und fügt sie im Notepad ein, speichert die Datei als „cachetrainer.bat“ (der Name bleibt euch überlassen) in das Installationsverzeichnis von wget
  7. Startet die Batch-Datei aus dem wget-Verzeichnis heraus.

Was nun passiert ist das gleiche, was passieren würde, wenn ihr alle URLs per Hand nacheinander anklicken müsstet. Der Parameter –spider sorgt hier dafür, dass wget die Seiten nicht herunterlädt, sondern lediglich aufruft. Dadurch werden gleichzeitig im WordPress die Cache-Versionen erstellt.

Wenn die Batch-Datei durchgelaufen ist, solltet ihr nahezu alle Seiten und Artikel als gecachte Version liegen haben. Der Performance-Boost dabei ist wirklich sensationell!

Viel Spaß beim Basteln 🙂

Darwin-Award

Montag, 31. Mai 2010

Ohne Worte:

Rosenberg hatte Ihre Route mit Googles Hilfe auf ihrem Blackberry geplant. Dort entging ihr der Hinweis, den Desktop-PCs anzeigen: “Routen für Fussgänger stecken noch in der Beta-Phase. Seien Sie vorsichtig – Ihnen könnten Bürgersteige und Fusswege entgehen”. Der Deer Valley Drive, auch bekannt als Utah State Route 224, ist eine dieser Strecken. Hier wurde Rosenberg von einem Auto erfasst, als sie Googles Route abwanderte. Nun hat sie Google auf 100.000 US-Dollar verklagt.

Via Gizmodo

Fnord am Nachmittag

Dienstag, 06. April 2010

Wir brauchen unbedingt Ganzkörpernacktscanner, sonst sind wir bald alle tot!!! Denn:

Der britische Geheimdienst M15 hat entdeckt, dass die weiblichen Selbstmordattentäter von Al Quaida explosive Ladungen in ihre Brüste implantiert kriegen.

Via Gizmodo

"No Memory Card"

Mittwoch, 24. März 2010

Gerade ist meine neue Ixus 100 angekommen. Ein feines Spielzeug! Sehr kompakt gebaut, 12 Megapixel (6 wären ja besser…), HD-Videofunktion. Die will natürlich gleich ausprobiert werden. Doch behinhaltet keines der ca. 265 Zubehörtütchen eine Speicherkarte! Eine 2 GB SD kostet im Handel übrigens ab 3 EUR, und die Kunden würde es freuen.

Update: Eigentlich wäre auch ein HDMI-Kabel toll gewesen. Vor allem, da die Kamera einen HDMI-Mini Port besitzt. Das passende Kabel dürften die Wenigsten zu Hause rumliegen haben und Canon will für das hauseigene Produkt satte 45 EUR kassieren. Woanders kostet das nicht mal ein Viertel

Neue IE8 Kampagne

Montag, 22. März 2010

Manch einer mag es vielleicht mitbekommen haben; Microsoft stellt seit letzter Woche ein Browserauswahlfenster in den Updates bereit und folgt damit einer entsprechenden Vorgabe der EU. Fast zeitgleich schien Microsoft eine neue Werbekampagne für ihren Browser gestartet zu haben.

„Mit Sicherheit ins Internet“

Das verspricht der Softwarehersteller auf der IE8 Website und im Fernsehen, wo unter anderem für den sogenannten „Porno-Modus“, also eine Browsersession ohne Speichern von Cookies oder History, geworben wird. Und wer sich am Freitag die Wok-WM angeschaut hat, wird bemerkt haben, dass auf den Schultern der Wok-Fahrer große IE8-Werbepolster prangten.

Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, warum Microsoft eigentlich so an seiner Vormachtstellung beim Browsermarkt hängt? Wo man sich doch gerade seit dem IE6 Debakel in Redmond bemüht, den Weg zurück von properitären Technologien zurück zu Standards zu gehen. Geld kostet das Teil auch keines, Werbung verdient ihr Geld über die Inhalte und nicht das Werkzeug – was also hat M$ von diesem ganzen Aufriss? Warum lehnen sich die Jungs nicht zurück und genießen bei einer Tüte Popcorn, wie sich Chrome, Firefox und Opera gegenseitig bashen? Das eingesparte Geld könnte man dann zum Beispiel in ein vernünftiges Desktop-Management investieren (Stichwort Sessions…) Machen sie aber nicht, sondern basteln gerade mit Hochdruck an IE9. Warum? Hat jemand eine Idee? Und ja; ich weiß, warum sich der Hund den Schritt leckt…

Update: Frank brachte das Thema „Standardsuchmaschinenanbieter“ ins Spiel – da könnte was dran sein. Mir fiel gerade auf, dass Microsofts Gegenmodell zu Flash, Sliverlight, weder auf Chrome noch auf Opera mit Boardmitteln läuft.

Zum Glück keine Raubmordkopie

Sonntag, 21. März 2010

Gefunden auf der deutschen Startseite des Dell Designnotebooks Adamo:

Danke, 2 Tage Magen

Sonntag, 21. März 2010

Sollte ich wieder einmal in Versuchung geraten, aufgrund massiver Hungergefühle zu einer Fertigmahlzeit zu greifen – bitte nehme mich irgendjemand in Schutzhaft!