Archiv für die Kategorie ‘Domspitzen’

So sind wir (18): Killerdackel!

Montag, 27. Juli 2015

Von vier Dackeln sind ein 28-jähriger Erfurter und dessen Schäferhündin angegriffen worden.

Via tlz

So sind wir (17)

Donnerstag, 16. April 2015

Die Frühlingssonne genossen und die Polizei beschäftigt hat am Freitag mehrfach eine 45-jährige Erfurterin. (…) Nachdem sie am Anger ausgestiegen war, ließ sie ihre Hose herunterfallen und setzte sich vor einigen Passanten auf den Boden.

Via TA

Eine Grillparty eskalierte am Sonntagabend in Erfurt. Ein Mann schlug nicht nur auf seinen Bruder und seine Eltern ein, sondern griff auch den Kumpel des Bruders und Polizeibeamte an.

Via TA

So sind wir (15)

Mittwoch, 19. November 2014

Zu einem mehr oder weniger ungleichen Kampf kam es in Erfurt am Montag. Dort hat ein Profiboxer einen vor ihn fahrenden Autofahrer zusammengeschlagen, weil ihm dieser zu langsam unterwegs war.

Via TA.

So sind wir (11)

Mittwoch, 04. Juni 2014

Mit Pistole, Hammer, Dolch und zwei Messern ist ein 35 Jahre alter Mann in einer Erfurter Polizeiwache aufgetaucht. Dort habe er mit der Schusswaffe auf eine Beamtin gezielt

Via mdr

So sind wir (10)

Montag, 02. Juni 2014

Der betrunkene Mann hatte seinen Begleiter gebissen und versuchte auch die Polizei anzugreifen. (…) Er versuchte sie [die Sanitäter] – genau wie die hinzu gerufenen Polizeibeamten – zu beißen, zu kratzen, zu bespucken und nach ihnen zu schlagen und zu treten.

Via Thüringer Allgemeine

So sind wir (8)

Samstag, 21. Dezember 2013

Mit 6,44 Promille Alkohol im Körper torkelte am Freitag gegen 7.25 Uhr eine 43-Jährige durch den Erfurter Bahnhofstunnel. (…) Sie schilderte den erstaunten Polizisten sogar, dass sie auf dem Weg zur Arbeit sei und die Straßenbahn nicht verpassen wolle. Sie dürfe nicht schon wieder zu spät erscheinen.

Quelle: TA

Dreistheit kennt keine Grenzen

Dienstag, 30. Juli 2013

Das Thema PRISM/Tempora-Überwachung mag trotz aller Beschwichtigungsversuche nicht so richtig von der Agenda verschwinden. Nach den Phasen des Leugnens, des vermeintlichen Nichtwissens, der gespielten Empörung und des simulierten Aktionismus versuchen es verschiedene Stakeholder nun mit Kleinreden.  Otto Schily beispielsweise, ehemaliger Linker, dann Innenminister, mittlerweile auch hauptamtlicher Biometrielobbyist. Er versucht es mit einem legeren „Don’t panic, folks“ und warnt seine eigene Partei davor, das Thema für Wahlkampfzwecke auszuschlachten. Nun fragt sich auch Sigmar Gabriel zu Recht „Wer hat Opa an’s Mikro gelassen?“, wenn auch mit anderen Worten:

Schily komme eben „aus einer anderen Zeit“.

Doch dann lese ich heute das neueste Statement unseres Bundesinnenministers Friedrich. Und da mag einem echt der Sack platzen:

Es gehe beispielsweise um Telefonnummern potenzieller Terroristen in Ländern wie Somalia, Mali oder Pakistan. Man müsse auch über diejenigen Bescheid wissen, die von Berlin aus mit diesen Telefonnummern kommunizierten. Deshalb bitte er darum, sich nicht verunsichern zu lassen.

Der verdachts- und anlasslosen Massenüberwachung auf so eine dummdreiste Art und Weise einen Persilschein ausstellen zu wollen wäre unwürdig hier weiter zu kommentieren. Doch was dann kommt, ist weder dumm noch dreist sondern schlicht Orwell’sches Neusprech par excellence:

Friedrich zufolge haben sich etwa 1000 junge Menschen aus Europa in Syrien dem Dschihad – dem Heiligen Krieg – angeschlossen. Sie ließen sich an Waffen und Sprengstoff ausbilden. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder zurückkehren – mit dem klaren Auftrag, den Dschihad auch in Deutschland und Europa zu führen.

Wie bitte? Wir sollen uns also „nicht verunsichern lassen“ obwohl unser aller Leben jeden Augenblick enden könnte, weil irgendwo der Bund junger Dschihadisten rumspringt und machen kann, was er will wenn wir dessen Telefonnummern nicht kennen? Na jetzt bin ich ja beruhigt, dass wir von solchen Fachkräften wie Herrn Friedrich beschützt werden, oder etwa nicht?

Im Widerspruch zu den Ausführungen Snowdens behauptete Friedrich, eine „personenscharfe“ Aufklärung sei technisch nicht möglich.

Hä? Wenn es nun um „1000 junge Menschen“ geht, die uns die Kehle aufschlitzen wollen, und dieses ganze Milliardenschwere Prism/Tempora-Zeug nicht mal dafür genutzt werden kann, solche Leute gezielt zu überwachen: Warum zur Hölle existieren diese Programme denn überhaupt?

Friedrich ist ein Biedermann, der von unter dem Deckmantel der Sicherheit agierenden Machtfanatikern souffliert solche Aussagen produziert, die er vermutlich selber nicht versteht. Das sind die Eliten, die unsere Geschicke lenken und uns vor Terrorismus und organisisierter Kriminalität schützen wollen? Ja, wir sollten wirklich in Panik geraten.

Einer, den ich kürzlich wegen seiner Aussagen zu Edward Snowden kritisiert hatte, kam glücklicherweise zur Besinnung. Und dabei hat Joachim Gauck noch nicht mal einen Wahlkampf zu führen.

Endlich mehr Power!

Montag, 31. Dezember 2012

Kurz vor Jahresende hat unser Provider einen besseren V-Server gestiftet, so dass Domspitzen nach einigen Tagen Auszeit frisch gestärkt wieder online ist.

Wir wünschen allen ein gutes Jahr 2013!

So sind wir (7)

Sonntag, 29. April 2012

Zu einem sehr ungewöhnlichen Vorfall kam es am Sonnabend in der Erfurter Friedrich-Engels-Straße. Bei einem Streit wurde eine 33-jährige Frau plötzlich „bissig“ und nahm den Unterarm eines Mannes zwischen die Zähne.

Ähm… genau; hatten wir doch schon einmal!

via TA Online

Kulinarium XXIV

Freitag, 30. Dezember 2011

Dieses Jahr gibt es keinen Domspitzen Jahresrückblick. Nicht, dass man da nicht einiges zu betrachten hätte. 2011 war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Für mich war es das vielleicht durchwachsendste Jahr meines bisherigen Lebens. Deshalb wird sich heute nicht über Politik aufgeregt, über die Gesellschaft oder über unsere Welt als solche. Es gibt nur folgenden, wohlgemeinten Ratschlag von mir: Genießt das Leben, genießt jeden schönen Augenblick! Nehmt mit, was ihr kriegen könnt! Seid nicht traurig über das, was ihr nicht bekommen habt. Blickt nicht wehmütig in die Vergangenheit und nicht sorgenvoll in die Zukunft.

Und vergesst nicht, euch ab und an etwas leckeres zu kochen! Hier gab’s heute Frittierplatte. Kleine Schnitzel, panierte Champignons und „Bodag“, eine Art Fleischersatz aus den Zutaten der Panade gemischt. Mit einfachem Mischgemüse und Kartoffelpüreé. Herrlich!