Abgestürzt

Die Saar hat gewählt. Mit für mich wenig überraschenden Ergebnissen:

  • die FDP schmiert erwartungsgemäß auf erniedrigende 1,8% 1,2% ab und kann folgerichtig als Wahlverlierer bezeichnet werden
  • die Linke büßt im Vergleich zur letzten Landtagswahl über 5% der Wählerstimmen ein und kann mit gutem Gewissen ein Verlierer der Wahl bezeichnet werden
  • die Grünen schaffen es nicht, die abflachenden Wellen der Anti-Atomkraft/Stuttgart21-Stimmung mitzunehmen und retten sich mit voraussichtlich 5% der Stimmen gerade so über die gleichnamige Hürde. Aus der Regierung fliegen sie raus. Man könnte sie mit etwas Häme Verlierer nennen.
  • Die CDU bekommt mit 35,2% die meisten Stimmen noch ein paar Nachkommaprozente mehr als bei der letzten Wahl und hat demzufolge die Wahlen im Saarland gewonnen.
  • Die Piraten feiern einen beachtlichen 8% Erfolg und ziehen erstmals in das saarländische Parlament ein. Damit verdienen sie sich zweifelsfrei die Bezeichnung eines Wahlgewinners.

Eine fehlt noch: die SPD. Sie erhält 30,6% der Stimmen und landet damit auf Platz 2 hinter der CDU. Sie verbessert ihr letztes Wahlergebnis um über 6%. Dem bekunden der beiden stimmstärksten Parteien wird die SPD zusammen mit der CDU eine große Koalition bilden und “nach zwölf Jahren (…) wohl wieder mitregieren”, wie der Spiegel richtigerweise feststellt. So, und wie nennt Björn Hengst das – und selbst Leute wie ich, die nichts mehr von der SPD halten, stimmen hier sicherlich zu – erfolgreiche Wahlergebnis der Saar-Sozis? Genau:

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